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Chanukka und Weihnachten

Zwei unabhängige Feste begegnen sich!

chnukkah_lights_02-150x150 Channukah und Weihnachten werden oft zur gleichen Zeit im Kalenderjahr gefeiert. Folgende Gedanken laden uns ein, hinzuhören, wie diese zwei Feste ein Echo aufeinander geben.

Das Licht… denn Chanukkah wird mit Lichtern gefeiert, acht kleinen Flammen, die jeweils während der acht Tage des Festes angezündet werden.

Chanukkah wird schon von Flavius Josephus „die Lichter“ genannt, da der Sieg der Makkabäer den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit aufgezeigt hat, und der Heilige Hieronymus nimmt diese Interpretation für sich selber in seinem Kommentar zu Joh 10,22 auf, wenn er sagt: „das Licht der Freiheit“.

In der rabbinischen Tradition geht es um den Sieg der Torah („eine Lampe für meine Schritte, ein Licht auf meinem Weg“) über die Dunkelheit des Heidentums des griechischen Reiches, das sie verboten hat.

Der Tempel… denn Chanukkah erinnert an die „Weihe“ (das ist die Bedeutung des Wortes „chanukah“) des Tempels nach seiner Entweihung durch das griechische Reich.

Die jüdischen Kommentare zu diesem Fest betonen die Bedeutung des Tempels als Wohnort Gottes inmitten seines Volkes, was der Ursprung dafür war, dass seine Reinigung und erneute Weihe solche Ausmaße annehmen konnte.

Hier ein Auszug aus einem Midrasch zu Num 7,12 (das Kapitel 7 des Buches Numeri ist die Hauptlesung für Chanukkah): „Solange der Herr einzig in seiner Welt war, sehnte er sich danach, mit seinen Kreaturen hier unten zu wohnen. Er tat dies erst als der Wohnort errichtet worden war. Dann ließ der Heilige, gelobt sei Er, seine Gegenwart dort ruhen.“

Wir können in Joh 1 ein Echo davon hören: „Das Wort war das Licht… und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“

Der Messias… denn Chanukkah ist ein messianisches Fest.

Denn Judas Makkabäus wurde als ein potentieller Messias gesehen, da er das Volk vom griechischen Reich befreit hat.

Der Emmaus-Bericht in Lukas 24 bestätigt dies, wenn Jesus sich den zwei Jüngern anschließt, die zu einem ganz bestimmten Ort unterwegs sind: Emmaus. Sie gehen zu einem Ort der Erinnerung, nämlich zum Ort, wo Judas Makkabäus gesiegt hat (siehe I Makk 4). Dieser Judas hat es verdient, ein wirklicher Messias zu sein. Aber jener, Jesus, war nicht fähig, sie von den Römern zu erlösen; sie sind enttäuscht, sie sind ganz traurig. Und Jesus lässt sie sowohl eine körperliche als auch eine spirituelle Umkehrung machen: auch sie gehen von der Dunkelheit zum Licht.

Ferner können wir sehen, dass die messianische Frage an Jesus im Rahmen des Chanukkah-Festes gestellt wird (siehe Joh 10,22-23).

Die prophetische Lesung für das Fest (Sach 2,14-4,7) unterstreicht auch diesen messianischen Aspekt, indem die „zwei Gesalbten“ (4,11-14) vorgestellt werden. Der eine steht für die religiöse Macht (Josua, siehe 3,1-8), und der andere für die politische Macht (Serubbabel, siehe 4,6-10) – zwei Mächte, die nie miteinander verwechselt werden sollten – und „mein keimender Diener“ (siehe 3,9).

Das Datum von Chanukkah und von Weihnachten… denn ihr Bezug ist nicht offensichtlich.

Der Ursprung des Datums für das Chanukkah-Fest ist umstritten: War das Datum an die Wintersonnenwende gebunden, also an den Moment im Jahr, an dem die Tage wieder beginnen, länger zu werden, woher die Bedeutung, die dem Licht gegeben wird?

Der Ursprung des Weihnachtsfestes ist ebenfalls komplex: eine Verbindung zur Verehrung  des „Mithra“, der eine Art Mittler war zwischen Himmel und Erde, und dessen Kult auch Anrufungen an die Sonne beinhaltete… die Notwendigkeit, ein Datum für die Geburt Jesu zu finden, neun Monate nach seiner Empfängnis am 25. März… Jedenfalls war das erste Fest, das die Erscheinung des menschgewordenen Gottes feierte, das Fest der Erscheinung des Herrn und nicht Weihnachten. Die Betonung lag nicht auf einem Geburtsdatum, sondern auf der Tatsache der Menschwerdung.

Wie können wir während dieser Woche von Chanukkah und Weihnachten mit dem jüdischen Volk verbunden sein?

Halten wir fest, dass nicht behauptet wird, Weihnachten sei ein historisches Fest; wir feiern nicht den „Geburtstag Jesu“.

Selbst wenn das Datum nicht in Verbindung mit dem Chanukkah-Fest gewählt wurde (diese Verbindung hätte das Thema des Lichts zusammen mit der Wintersonnenwende sein können), beleuchten sich die beiden Feste, und sie sagen uns jeweils etwas, das sich nicht gegenseitig widerspricht.

Jesus ist die Wohnstätte Gottes in dieser Welt, das göttliche Licht, das die Dunkelheit verjagt, der Messias ohne politischen Anspruch, der Erlöser der Welt.

wintermorgen05Warum nicht an diese beiden Feste erinnern, wenn wir Weihnachten feiern, und Jesus, den Messias, willkommen heißen, der nicht gekommen ist, um die Torah und die Propheten aufzuheben und auch nicht die jüdischen Feste und ihre Traditionen. Er kam, um die Heilsgeschichte zu erfüllen, indem er gleichzeitig uns als Menschheit den Raum eines Unerfüllten ließ, den Raum des „Maranatha“, das wir mit dem jüdischen Volk sagen können mit einer Hoffnung, die umso größer ist, weil wir Den kennen, der schon gekommen ist, und dessen Kommen in Herrlichkeit wir erwarten.

Mit diesen Worten von Edmond Fleg können wir beten:

Und jetzt erwarten dich alle beide,
Du, dass er komme, und du, dass er wieder komme;
Aber es ist derselbe Friede, den wir von ihm erbitten,
Und ihr streckt eure zwei Hände mit derselben Liebe nach ihm aus,
dass er komme, oder dass er wieder komme!
Unwichtig also, ob vom einen oder vom anderen Ufer aus,
Macht, dass er komme,
Macht, dass er komme!

Sr. Anne Catherine Avril NDStarjeta-noviciado-1