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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Was sie verbindet, was sie trennt

Geschichte des Islam

karte_fruehes_christentumDer Islam sieht sich selber als Abschluss der Biblischen Religion. Und der Islam sagt über sich selber, das es nur einen Islam gibt, eine Interpretation von Islam, tatsächlich ist der Islam aber sehr pluralistisch. Der Islam ist aufgebaut auf die Begriffe: Allah, Sharia ist gleichzeitig Gesetz, Glauben und Politik.

Der Mensch hat nicht die Freiheit selbständig tätig zu sein.

Der Glaube des Muslim umfasst

Einen einzigen Gott

Der Schöpfergott el Rabb genant wird und nach dem Jahre 615 wird der Name Gottes mit Allah, Gott der einzige Gott ausgedrückt. Dieser Begriffwechsel ist politisch bedingt.

Die Engel:

Die Engel sind: vgl Sure 13

  • Anbeter Gottes
  • Botschafter Gottes
  • Beobachter der Menschen
  • Und beim Tod, Ankläger der Menschen

Satan

Er ist der große Versucher

Gins, Geister

Gin sind Geister die aus Feuer geschaffen sind. Es gibt gute Gin und böse Gin. Sie sind Überbringer von Tod, Leid, Kummer, aber auch Glück und Reichtum.

Tod und Auferstehung:

Vorherbestimmung: Gott hat den Menschen erschaffen, die einen für das Paradies und die anderen für die Hölle.

Die Vorherbestimmung kann nicht beeinflusst werden Sura :2:75….Erhofft ihr etwa das sie mit euch glauben….

An Gottes offenbarte Schriften (die biblischen Bücher) und den Koran:

Der Koran ist Gottes letzte Schrift, und somit hat er alle anderen Schriften überboten.

Der Islam ist keine Heilsgeschichte oder Offenbarungsgeschichte; der Islam denkt in Gleichzeitigkeit.

Adam ist der erste Prophet, und er erhielt die Offenbarung, die dann verloren gegangen ist.

Der Inhalt dieser Offenbarung war: Glauben an den einzigen, einen Gott und Vorhersage des Propheten Mohamed.

Gott war noch einmal barmherzig und gab Mose die Tora; die Tora ist wieder verloren gegangen.

Gott ist wieder barmherzig und hat Isa, Jesus das Evangelium gegeben. Paulus aber hat das Evangelium verfälscht.

Gott ist noch einmal barmherzig und hat den Propheten Mohammed den Koran gegeben.

Der Inhalt ist Identisch mit allen vorausgegangen Schriften; die Einzigkeit Gottes ist der Inhalt aller Schriften.

Mohammed als Prophet

Für den Islam ist der Prophet Mohammed Empfänger der letzten Offenbarung und somit Siegel der Propheten; man muss an ihn glauben: Sura 33, 21- 40

vers 36 Ein Gläubiger oder ein Gläubige darf, wenn Gott und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben nicht die Möglichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu wählen. Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum.

Den Koran

Ein Buch das vom Himmel herabgekommen ist. Alles kommt vom Himmel selbst Tinte und Papier.

Unerschaffen war der Koran mit Gott. Der Koran wurde dem Propheten Mohammed offenbart; er hat in arabischer Sprache Gestalt angenommen.

Zu vergleichen ist:

Der Koran mit Jesus Christus und nicht der Koran mit der Bibel.

Sunna ist Interpretation, und somit kann man sie mit den Evangelien vergleichen: die Evangelien sind das erzählte leben Jesus und der Jünger in der Nachfolge Jesus.

Koran kommt von Qara das lesen, rezitieren bedeutet.

Der Koran ist im Gegensatz zur Bibel eine große Einheit, den nur ein einziger Mann war am Zustande kommen des Koran beteiligt. Er enthält die Offenbarungen an den Propheten Mohammed, die er in den Jahren 609 –632 empfangen hat, und die teils von seinen Frauen und teils von seinen Dienern und Jüngern gesammelt wurden.

Alle sprachlichen Unterschiede gehen auf die persönliche wie auch politische Entwicklungen des Propheten Mohammeds zurück.

Der Koran regelt alle Angelegenheiten des Menschen von der Wiege bis zur Auferstehung, den Glauben und die Familie, und was man denken sollte; der Ungläubige hat darin nicht hinein zu reden.

Jeder Muslim muss glauben und vertrauen

  1. das der Koran einzig und allein Gottes eigenes Wort enthält;
  2. das er vollkommen wahrhaftig ist;
  3. das jedes einzelne Wort in ihm erhalten geblieben ist;
  4. dass alles was in ihn erwähnt wird richtig ist;
  5. das es eine bindende Pflicht des Menschen ist, in seinem Leben absolut jede seiner Anweisungen zu befolgen, und das alles, was im Gegensatz dazu steht, vermieden werden muss.

Die Erste Sura ist die Eröffnung und das Hauptgebet des Muslims; es entspricht unserem Vater Unser:

„Im Namen Gottes des Erbarmers, des Barmherzigen.

Lob sie Gott, dem Herrn der Welten, dem Erbarmer, dem Barmherzigen, der Verfügungsgewalt besitzt über den Tag des Gerichtes. Dir dienen wir, und dich bitten wir um Hilfe. Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, die Du begnadest hast, die nicht dem Zorn verfallen und nicht irregehen.“

Sura 112 ist der Abschluss des Korans das Bekenntnis zur Einzigkeit Gottes Grunddogma des Islams.

„Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Sprich: Er ist Gott, ein Einziger, Gott der Undurchdringliche. Er hat nicht gezeugt und Er ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm ebenbürtig.“

Themen des Korans

Diese sind in zwei Gruppen eingeteilt:

  1. Die in Mekka entstandenen sie zeigen größere religiöser Kraft.
  2. Die in Medina entstandenen befassen sich mit religiöser Ordnung, mit Rechtsfragen.

Alle Suren tragen Überschriften:

Sura 9 ruft zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen, und ihr fehlt der Leitsatz, mit dem alle anderen Suren beginnen. Im Namen Gottes des Barmherzigen der Barmherzig ist.

Hauptthemen des Korans sind:

  1. das Gericht, Hölle, Himmel;
  2. die Einzigkeit und Barmherzigkeit Gottes;
  3. die Religiösen und ethnischen Pflichten der Muslime;
  4. Biblische Szenen und Gestalten: Adam, Noah, Abraham, Israel, Isa (Jesus);sie alle unterstützen in ihren Handlungen und Aussagen die Themen des Koran.

Angaben zu Mohammed dem Propheten:

Der Prophet Mohammed hat die Offenbarung nicht selbst aufgeschrieben.

Die ersten Überlieferungen wurden mündlich weitergegeben.

Erst nach seinem Tod, im Zuge der Ausbreitung, wurden Überlieferungen aufgeschrieben.

Der Erste Kalif Abu Bakr aus Mekka hat als erster diese Schritte unternommen.

Der Sklave des Propheten Zaid ibn Thabit hat alle Offenbarungsworte im Auftrag des Propheten gesammelt, und die Witwe Mohammeds des Propheten Hafsa hütete sie wie eine Kostbarkeit.

Unter der Herrschaft des dritten Kalifen Otmann 644 –654 entstand die endgültige Fassung des Korans. Er hat unterschiedliche Versionen die für Aufregung sorgten unter den Gläubigen vernichten lassen und gab vier neue erstellte Texte heraus, worin die Fassung von Hafsa berücksichtigt wurde.

Mekka, Medina, Damaskus, Basra hatten von da an die gleiche Fassung des Koran.

Die Reform die der prophet Mohammed brachte,

  1. die Frauen bekamen Rechte in Ehe und Familie; von nun an war die Zustimmung der Frau bei ihrer Verheiratung notwendig;
  2. das Erbschaftsrecht, nachdem die Frau 50 % vom dem erbt, was der Sohn erbt;
  3. Zeugin vor Gericht:. zwei Frauenstimmen ergeben zusammen eine Stimme.
  4. Almosen: der reiche Muslim muss für den armen Muslim Verantwortung tragen.

Das Leben des Propheten wird in zwei Epochen aufgeteilt

  1. Er stammt aus dem Korashitteer Stamm und wurde im Elephanten Jahr (im Jahr 570) geboren: Sura 105.
  2. Die Zeit vor den Propheten Mohammed war die Zeit der Dunkelheit.
  3. Die Zeit des Propheten und danach Zeit des Lichtes.

Die islamische Zeitrechnung beginnt mit Auswanderung nach Medina im Jahr 622, dem beginn der islamischer Gemeinschaft. In Mekka war Mohammed Prophet; jetzt in Medina ist er Prophet und Führer.

Er übernimmt das Modell der Patriarchen-Gesellschaft, und er untermauert seine Position mit Offenbarungen.

Im Jahre 624: Nach Badr Schlacht, die (Badr ist ein Ort zwischen Mekka und Medina) Offenbarung. Eine kleine Zahl seiner Anhänger gewinnt die Schlacht. Die Lehre daraus: wenn sich die Muslime Gottes Gebot zu Eigen machen, werden sie siegen. Dies ist die Botschaft.

Im Jahre 625 war die Uhud Schlacht eine Niederlage für Muslime. Die Offenbarung, die aus dieser Schlacht hervorging war: Da ungehorsame Anhänger nicht kämpfen wollten, hat Gott sie mit Niederlage bestraft.

Diese zwei Kriege haben das ganze muslimische Denken beeinflusst. Es wird deutlich: im Falle des Gehorsams folgt Sieg, im Falle des Ungehorsam folgt Niederlage.

Der Siegeszug des Islam

Für den Islam ist der Prophet Mohammed Empfänger der letzten Offenbarung und somit Siegel der Propheten: Sura 33: 21- 40

Mohammed der Prophet des Krieges und der Gewalt? Sura 2: 256 Es gibt keinen zwang in der Religion…..Er predigt nicht Toleranz, sondern weißt darauf hin, daß der Bekehrungseifer des Propheten infolge der menschlichen Verstocktheit weitgehend zur Erfolglosigkeit verurteilt ist.

Er hat viele Juden in Medina umbringen lassen.

Sein Verhältnis zu Frauen: nach seiner Ehe mit Chadidja hatte der Prophet Mohammed später mehr Frauen als der Islam erlaubt.

Die Säulen des Islams sind

  1. Glaube an den einziigen Gott und an seinen Propheten
  2. Gebet
  3. Fasten
  4. Almosen
  5. Pilgerfahrt

Wenn man vergleicht, sollte man dies folgendermaßen tun:

KoranGottes unerschaffene Wort

Koran ist keine philosophische Lehre, sondern will als warnendes und in der Geschichte deutendes Wort aus der Sicht des All-Herrschenden Gottes verstanden werden. Vermittelt Wissen, aber nicht Richtlinien für tägliches Leben. Jesus Gottes Wort gezeugt nicht erschaffen. Der Prophet Mohammed Träger der Offenbarung und so Vorbild in allem was die Gemeinschaft und Individuum angeht; ihn nachzuahmen ist das oberste Gebot. Bibel, N.T.Wort Gottes teilt sich mit.

NT. des Lebens Jesu und der Glaube der ersten Nachfolger wird erzählt. Hadsch Wahlfahrt nach Mekka Sakramente Die Nähe Gottes wird sichtbar, erfahrbar. Ramadan Fastenzeit, Adventszeit

Begriffserläuterungen

Islam

bedeutet Gottergebenheit, Heil , Frieden, diese Worte werden auch als Grußformel gebraucht.

Muslim

derjenige der Ordnung akzeptiert und praktiziert ist Muslim, und daher lebt er in Frieden.

Isa-Jesus hat den Propheten Mohammed gegenüber eine ähnliche Bedeutung wie Johannes der Täufer zu Jesus.

Der prophet Mohammed

Nicht Begründer einer neuen Religion, sondern, der Prophet Allahs der erneut und endgültig zum Islam ruft. Im Gegensatz zu anderen Propheten endet sein Leben politisch und religiös erfolgreich.

Er ist das ideale Vorbild, der beste Muslim, ohne Sünde, fehlerlos, Fürsprecher.

Im Laufe der Geschichte tritt der Prophet Mohammed immer mehr in den Vordergrund und seine Nachahmung, aufgeschrieben in den Hadithen wird wichtiger als der Koran.

Die Anerkennung Mohammeds als Prophet ist oft ein wichtiges Kriterium im Dialog und im Gespräch.

Scharia

Ist ein Ideal im islamischen Glauben. Darunter versteht man islamisches Recht. Man darf es aber nicht mit unserem Verständnis von Recht vergleichen.

Sharia-Ideal, die Realität des 21. Jahrhunderts muss sich an die Sharia anpassen, ebenfalls der Mensch und nicht umgekehrt, da Sharia praktiziert werden muss.

Der Muslim stellt nie die Sharia in Frage, sondern immer den Menschen der Sharia praktizieren soll, muss.

Sharia kommt von leiten, geleiten, hineinführen in den islamischen Weg, das, was der Muslim in seinem Leben tun soll oder muss.

Der Koran ist die absolute Rechtleitung; der Weg muss gekennzeichnet sein, und die Sharia ist diese Kennzeichnung.

Fundament der Scharia ist:

  • der Koran
  • die Überlieferungen des Propheten Mohammeds,wie Hadith (sind die Reden) des Propheten, und Sunna (sind die Gewohnheiten) des Propheten.

Hathite sind Textüberlieferungen: Man geht auf Überlieferung zurück, und um ein gutes Zeugnis zu bekommen muss die Kette ununterbrochen sein.

Die Überlieferer hatten die authentischen Aussagen zusammengestellt.

Sie waren Zeitgenossen des Propheten Mohammed in Mekka und Medina.

Die Formel gehen dann so: Muslimische Genossen die mit Zeitgenossen des Propheten Mohammeds lebten und sie kannten hörten sie sagen…..

Oder,Muslimische Genossen der Muslimischen Genossen des Propheten Mohammeds, die weder Zeitgenossen des Propheten Mohammeds noch die Muslimischen Genossen kannten noch den Propheten Mohammed selber kannten so wird der Hadid erzählt, der auf diese Kette der Überlieferung zurückgeht.

Der Islam kennt bis in das 12. Jahrhundert

  • Die Nachahmung der islamischen Gesellschaft und
  • Die persönliche Anstrengung.

Im 12 Jh.. wurde ein System erarbeitet und das Tor der persönlichen Anstrengung wurde zugemacht, jetzt wird nur noch taklid, Nachahmung, praktiziert. Innerhalb der Muslimischen Welt kommt es zum Stillstand. Keine Begegnung mehr mit der Außenwelt, keine Auseinandersetzungen mit Andersgläubigen oder Andersdenkenden.

Sunna: ist die Nachahmung des Propheten Mohammeds, seine Gewohnheiten und Aussagen.

Sunna wird im Hadith erzählt; dieser legt immer mehr Sammlungen vor und diskutiert spezifische Aussagen zur Person oder zu Aussagen des Propheten Mohammeds.

Der Hathit beginnt mit einen Aussage Spruch, Genossen der Genossen des Propheten Mohammeds die weder Zeitgenossen des Propheten Mohammeds noch die Genossen kannten noch den Propheten Mohammed selber kannten sagen:…

Die Überlieferungskette ist wichtig um darauf einen identischen Hadith aufzubauen. Je mehr Nähe zu den Propheten Mohammed gezeigt werden kann umso bindender ist die Sunna die man leben soll.

Hanif

Einsiedler zur Zeit Mohammeds der an die Einzigkeit Gottes glaubt aber weder Jude noch Christ war.

Imman

Leiter, Vorbeter in gemeinschaftlichen Gebet, der aber keine Vorangsthellung hat.

Kalif

Nachfolger des Propheten Mohammeds – Stellvertreter des Propheten, Er hat vorwiegend eine Staatsrechtliche Stellung die religiös begründet wird.

Im Jahre 1924 wurde das Kalifats abgeschafft, nachdem das Sultanat in der Türkei aufgehoben worden war.

Muftis

Sind Rechtsgelehrte; ihre Autorität gründet in der Qualität ihrer Ratschläge. Ihre Aufgabe: die Vorbereitung von Entscheidungen für neue Situationen, indem sie den Koran und Tradition befragen.

Sunniten

Für sie ist der Imam nur eine Bezeichnung, für den Leiter des gemeinschaftlichen Gebetes und ein Ehrentitel. Muss nicht aus dem Stamm der Koraschitten sein (Stamm aus dem der Prophet Mohammed kommt) Sie werfen den Schiiten vor den wahren Islam verfälscht zu haben.

Schiiten

Sie sagen, nur die Nachfolger in einer verwandtschaftlichen Beziehung sind die Träger der Sunna, und ihre kette geht auf die Nachkommen Ali zurück, den Schwiegersohn des Propheten Mohammed, der Fatima, die Tochter des Propheten Mohammeds, heiratete.

Moschee

Ort der Niederwerfung, Versammlungsort, wo am Freitag und an Festen eine Predigt vom Imam gehört wird. Die Moschee hat auch politische Funktionen: neueste Nachrichten werden bekannt gegeben und Entscheidungen werden getroffen.

Michrab

Runde Nische in der Wand Richtung Mekka.

Minhar

Kanzel mit vielen Stufen und einem spitzen Turm.

Mystik

Nach christlichen Verständnis geht man zum Nächsten;
Nach muslimischen Verständnis zieht man sich zurück.

Muezin

Derjenige der die Gläubigen zum Gebet ruft.
Man wird Muslim durch Bekenntnis; in der Gegenwart von zwei gläubigen Muslimen, indem man das Bekenntnis zu Allah und zu Mohammed seinen Propheten spricht. Die Gemeinschaft macht den Menschen zum Muslim.

Schihad

Heute der Heiliger Krieg, die einzige Form der Auseinandersetzung mit der nicht-islamischer Welt.
Der Koran kennt den Begriffe Achl il Kitaqb für Juden und Christen, Volk des Buches. Wenn nur Christian angesprochen werden, benutzt der Koran den Begriff Nazara, und wenn nur Juden angesprochen werden Jehudi.

Dialog

  • Der Muslim spricht immer wie es sein soll: der Islam sagt, lehrt.
  • Der Christ spricht oft von seinen persönlichen Glauben und nicht nur die Kirche lehrt die Bibel sagt.
  • Der Muslim verkündet die Größe Gottes den herrschenden Gott.
  • Das Christentum verkündet den dienenden Gott.
  • Das Judentum verkündet den nahen Gott, den Gott der Gegenwart ,der in die Geschichte eingreift und sie leitet.
  • Es gibt Spannung, da man sich immer mit der Spiritualität des anderen auseinander setzen muss, und diese ist so verschieden wie das Wasser, das fließt und nie stehen bleibt sondern immer neu ist.

Der Muslim versucht immer wieder das kommen des Propheten Mohammeds in der Bibel zu beweisen.
Das Barnabas Evangelium das1516 n. Chr. von einen spanischen Juden der zum Christentum übertreten musste, geschrieben wurde: er schrieb das Evangelium in Italien und es ist ein beliebtes Interpretationsdokument für den Islam.
Woher kommen diese Aussagen diese Geschichte des Islam über die Christen und Juden; viele Sekten, die als buntes Gemisch auf der Arabischen Halbinsel lebten und nicht in der Tradition der Kirche standen; politische Gründe und Unruhen auf der arabischen Halbinsel zur Zeit des Propheten Mohammeds.
Für den Muslim bleibt auch im Paradies Gott transzendent; es wird keine Nähe zu Gott und kein Schauen Gottes geben sondern ein leben im Überfluss ohne Einschränkungen.

Sura 78

31. Wahrlich, für die Rechtschaffenen ist Glückseligkeit –
32. Gärten, umhegte, und Rebenberge.
33. Und Jungfrauen, Altersgenossinnen,
34. Und übervolle Schalen.
35. Dort hören sie weder eitles Gerede noch Lüge.
36. Eine Belohnung von deinem Herrn – eine Gabe entsprechend (ihren Werken)

Der Christliche Glaube unterscheidet sich vom Islam durch

  • Inkarnation (Gottes Wort wird Mensch)
  • Lehre von der Ur/ Erbsünde
  • Erlösung
  • Gott wird Mensch teilt sich als Diener den Menschen mit, herrscht durch Dienen.
  • Verständnis von Paradies, Schauen Gottes (wo keine Menschlichen Bedürfnisse dieses Schauen unterbrechen).

Schwierigkeit die wir im Dialog finden sind

  • Der Muslim hat ein bestimmtes Bild vom Christen aufgrund seiner Geschichte. Die politischen und religiösen Aktivität auf der arabischen Halbinsel zur Zeit des Propheten Mohammeds und seiner ersten Erfolge prägen dieses Bild.
  • Diese Geschichte, Auseinandersetzung darin kennen nicht die Lehre der Kirche in Rom oder die Lehre der Byzantinischen Kirche, sondern nur die verschieden jüdischen und christlichen Sekten des 6 Jahrhunderts.
  • Das Christliche Anliegen ist Heilsbotschaft. Die Offenbarung ist in die Geschichte des Volkes Israel Eingebunden.
  • Das Islamische Anliegen ist Unterwerfung und Anbetung des einzigen Gottes.

Quellen:

  • Koran Übersetzung nach Rudi Paret und Adel Theophor Khoury
  • Joachim Gnilka: Wer versthen will muss Unterschiede kennen
  • Raynald Wagner OFM: Bibel und Koran – Ein Vergleich