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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Beziehung oder Unterschied?

Islam – Christentum

Welche Art von Christentum hat der Prophet Mohammed  gekannt? Kannte er das jüdisch-christliche Mileu? Gerade um positiv zu sprechen, gibt es im bereich von jüdisch-christlichen Mileu Gemeinsamkeiten mit dem Islam. Islam verbindet die Thora und das Evangelium in einer eleganten Art und Weise beide werden als gültige Offenbarung anerkannt. Abraham ist die Brücke, da er weder Jude noch Christ ist. Auch das jüdisch-christliche Mileu die das Evangelium angenommen hatte, hält Moses als Führer. HJ Schoeps behauptet, dass die Ebionitic Kombination von Moses und Jesus ihre Erfüllung gefunden hat mit den Propheten Mohammed.

Frage: Waren die Christen, die zur Zeit des Propheten Mohammed  in Arabien lebten, Christen aus dem judenchristlichen Milieu oder Christen, die in den verschiedenen christlichen Häresien bis in das 6 Jahrhundert hinein Zuflucht fanden?

Waren sie Judenchristen und sie werden im Koran die Shabbat Übertreter genannt. (In Sura al Bakarah 2:65 „Und auch ihr wusste, diejenigen unter euch, die in der Frage der Sabbath wir sagten übertreten ihr Affen verachtet und abgelehnt“) Oder waren es Juden-Christen, die sich kurz davor mit der hellenistischen Kirche verbunden haben und somit zu trinitarischen Christen wurden mit der judenchristlichen Tradition, nach der Jesus zunächst nur als Sohn der Maria verehrt wurde, wird nun als Sohn Gottes verehrt. Diese Trinitätslehre lässt den Propheten Mohammed  verstehen, dass sie zu dem einen Gott nun etwas beigesellt haben? Dieses „Beigesellte“ ist einer der wichtigsten Punkte, durch den der Muslim seine Abgrenzung zu den Christen zum Ausdruck bringt, da dieses Beigesellte für den Muslim den Glauben an den Einen Gott leugnet. Fügt aber nicht auch der Islam etwas zu Gott hinzu, wenn er den Koran als unerschaffene Eigenschaft Gottes neben Gott stellt?

Der Prophet Mohammed:

Der Prophet Mohammed  war ein Sesshafter Kaufmann und er beginnt die Verkündigung seiner Botschaft in Mekka, das eine Pilgerstadt und Metropole war und auch einen Machtanspruch symbolisierte. Der Inhalt der Botschaft des Propheten Mohammed  ist das nahende Gericht „Nahegerückt ist die Stunde [des Gerichts] und gespalten hat sich der Mond.“ (Sure (der Mond al Qamar) 54,1-2 Oder „Die nahende Stunde [des Gerichts] steht bevor.“Sure (der Stern An Naschem)53,57 Ebenso die Verkündigung, dass es nur einen Gott gibt. Der Prophet Mohammed  sah sich in dieser Phase als Warnender „Wir sandten dich mit der Wahrheit als Freudenboten und Warner“ (Sure Die Kuh Al Baqara) 2,119; auch in Sure (Hud) 11,2; und in Sure (Al Ahqaf) 46,9; Sprich“ Ich bin keine Ausnahme unter den Gesandten. Ich weiß nicht was mir und was euch geschehen wird. Ich folge nur der Offenbahrung, die mir eingegeben wurde und bin nichts anders als ein offenkundiger Warner.”

Der Prophet Mohammed  stößt auf Ablehnung bei den verschiedenen Stämmen in Mekka, die alle versuchen, ihren Machtanspruch auf Mekka zu verteidigen. Der Tod seines Gönners Abu Talib führt dazu, dass der Prophet Mohammed  nach Medina auswandern muss. Die politische Dimension des Monotheismus tritt jetzt in den Vordergrund. Der Prophet Mohammed  bezeichnet sich nun als Gesandter Gottes (Sure die Frauen, Al Nisa) 4,80; „Wer dem Gesandten gehorcht, gehorcht Gott den er lehrt nur Gottes Gebote und Verbote, wendet sich einer von dir ab, berühre dich das nicht, denn wir haben dich nicht entsandt damit du über sie wachst..“ Oder auch in Sure (die Kuh, Al Baqara) 2,129; und Sure die Reihe Al Saaf) 61,6; einst sagte Jesus Marias Sohn: „ O ihr Kinder Israels! Ich bin von Gott zu euch gesandt worden, bestätigt die vor mir offenbarte Tora und verkündet die frohe Botschaft, dass ein gesandter namens Ahmed nach mir kommen wird.“ Als er ihnen die Beweiszeichen darlegte, sprachen sie: “ Das ist offenkundige Zauberei.“ In dieser ersten Zeit in Mekka war er ein Warnender. Die Schwankungen im Urteil über die Christen lassen darauf schließen, dass es einen lebhaften Streit gab. Der Ort der Auseinandersetzungen lässt am ehesten auf Medina schließen.Die Auseinandersetzung mit den Juden in Medina war weitgehend brutaler. Zwei Stämme wurden verwiesen, und der Stamm Banu Quraiza wurde getötet. Der Prophet Mohammed  macht hier die Erfahrung, dass er die verschiedenen Stämme, die auf der arabischen Halbinsel leben, mit friedlichen Mitteln nicht im Glauben zusammenführen kann. Seine Strategie besteht nun in Feldzügen. Sure (die Pilgerfahrt, Al Hadsch) 22,39; „Die Gläubigen, die von den Ungläubigen angegriffen werden, ist es erlaubt zu kämpfen, weil ihnen unrecht geschehen ist Gott kann sie gewiss Siegen lassen“. Oder in Sure (die Beute, Al Anfal) 8,39; „Kämpft gegen die Ungläubigen bis es keine Verführung mehr gibt und der Glaube and Gott allein vorherrscht, wenn sie den Kampf aufgeben, wird Gott sie entsprechend richten, sieht Er doch alles“. Der Prophet Mohammed  rechnet im Kampf mit der Unterstützung der Engel. In Sure (die Familie, Al Imrans) 3,124; „Gott hat euch doch in Badr unterstützt als ihr unterlegen wart.“ Sure (Die Beute, Al Anfal) 8,9; „Als ihr euren Herrn um Hilfe anflehet erhörte Er eure Bitte, Ich unterstütze euch mit tausend Engeln, die in Reihen aufeinander folgen.“

Der erste christliche Theologe, der sich mit dem Islam auseinandergesetzt hat, war Johannes von Damaskus (680-740 n.Chr.).Unter seinen Schriften befindet sich das Buch „Über die Häresien“, in dessen letztem Kapitel der Islam behandelt wird; er nennt den Islam die Religion der Ismaeliten. Johannes ordnet die Religion der Ismaeliten als letzte unter den christlichen Häresien ein und rückt sie in die Nähe des Arianismus.

Der Koran:

Sicher ist auszumachen das der Koran auf das Jesus-Bild der Apokryphen Jesus-Überlieferungen zurück greift, wie das Nazaräer-Evangelium, das Ebioniter-Evangelium, das Hebräer-Evangelium, das Petrus- Evangelium, das Kindheits-Evangelium nach Thomas und viele mehr. Ansonsten weiß der Koran um das Wirken Jesu und um seine Jünger, nimmt aber nur sehr sporadisch darauf Bezug. Tod und Auferstehung Jesu erfahren eine eigene Koranische Interpretation, nicht aber eine christlich-kanonischen Auslegungen. Der Prophet Mohammed  hat die Auswahl biblischer Traditionen und Texte von Apokryphen Texten genommen, die nicht in der Bibel aber in der umgehenden Literatur zu finden sind.

Der Koran enthält ausschließlich jene Worte des Propheten Mohammeds  die er von Engel Gabriel übermittelt bekommen hat in form von (kara) lese von seinem 40. Lebensjahr an bis zu seinem Tod, also aus der Zeit zwischen 610 und 632. Die Sammlung des Korans wurde 35 Jahre nach dem Tod des Propheten Mohammeds  abgeschlossen.

Sr.Juliana NDS

Quellennachweis.

Bibel und Koran „Was sie verbindet, was sie trennt“ Joachim Gnilka (Herder Verlag 2004)
Bibel und Koran: Artikel „ein Vergleich“ von Raynald Wagner OFM Publiziert in: Im Land des Herrn, Franziskanische Zeitschrift für das Heilige Land, 60. Jahrgang 2006, Heft 3
Die Biblischen Erzählungen im Koran von H.Speyer (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1961) Internet Wickipedia