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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Jom Kippur

Der Versöhnungstag am 10.Tischri

Das jüdische Neujahrsfest führt unmittelbar hinein in die zehn Bußtage, die schließlich in den Versöhnungstag, Jom Kippur, einmünden und darin ihren Höhepunkt finden. Die Bibel erzählt in Levitikus 16, wie dieser Tag zu der Zeit gefeiert wurde, da der Tempel in Jerusalem noch bestand. Seit der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. kommt der persönlichen Buße – und das heißt, vor allem dem Fasten – eine Bedeutung zu, die der des Opfers im Tempel entspricht. Dieses Fasten ist in einem absoluten Sinne zu verstehen: während des gesamten Versöhnungstages, vom Vorabend bis zum nächsten Abend, wird nichts gegessen und getrunken.

Jom Kippur ist der Tag der Versöhnung zwischen den Menschen und Gott – nicht zwischen den Menschen untereinander. Letzteres nimmt vielmehr den Platz in den vorausgegangenen Bußtagen ein: während dieser Zeit ist der Einzelne dazu aufgefordert, sich mit den Mitmenschen zu versöhnen; wenn er dies nicht wenigstens versucht hat, wird ihm auch an Jom Kippur die Vergebung der Sünden gegen den Nächsten nicht geschenkt.

Im Gegensatz zu anderen jüdischen Festen ist Jom Kippur ein Tag, der in der Synagoge verbracht wird. Dort werden Sünden bekannt – und zwar in der Wir-Form; selbst wenn der Einzelne nicht aller Sünden schuldig geworden ist, betet er als Glied des Volkes auch in dessen Namen. Ein zentrales Gebet des Versöhnungstages ist das „Awinu Malkenu“: „Unser Vater, unser König (Gott), vergib uns und verzeihe uns unsere Schuld… bedenke, dass wir Staub und Asche sind… sei uns gnädig und erhöre uns, denn an uns ist kein Verdienst; darum habe Erbarmen und übe Gnade an uns, hilf uns mit deinem Heile!“

shofar_rosh_hashana_03Oft tragen die Männer an diesem Tag einen weißen Mantel – den Kittel, den die Braut ihrem Mann am Hochzeitstag schenkt und in dem er dann schließlich auch beerdigt wird; diesen selben Kittel kann er auch zum Pessachfest tragen: ein und derselbe Kittel für die Feier des Auszugs aus Ägypten und zur eigenen Beerdigung, der auch am Versöhnungstag getragen wird! Darin wird die Doppelseitigkeit des Jom Kippur sichtbar: auf der einen Seite der ganze Ernst des Tages, an dem im Angesicht des Todes um Erbarmen und Vergebung gefleht wird; auf der anderen Seite die Freude, die in der Gewissheit gründet, dass Gott der Gott des Erbarmens ist, der dem, der umkehrt, alle Schuld vergibt.

Sr. Katherine Wolff NDS