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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Wir haben schon 8 Moscheen und nur eine Kirche!

Kirche und Moscheen

Neben jede Kirche wird eine Moschee gebaut.Wir in Berba sind eine Gemeinschaft von 15.000 Einwohnern, 11.000 Muslime und 4.000 koptisch-katholische Christen. Die Muslime beten in 8 Moscheen. Wir beten in der einen Kirche, die 1885 durch die Initiative eines österreichischen Lehrers gebaut wurde.

Die Habsburger Monarchie wollte um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Mission und die Kirchenprotektion in Ägypten reaktiviert und im Süden Sudans begonnen wurde, nicht kolonisieren. So wurde Habsburger Monarchie Schutzmacht der Katholiken in Ägypten bis ins Jahr 1914. Ägypten wurde in diesen Zeitraum der„ Tummelplatz“ fast aller europäischen Orden und Kongregationen. Ägypten ist auch nie aus dem Blickwinkel der Europäer geglitten, auch schon deshalb da der berühmte Gewürzhandel Indiens über Ägypten führte und viele Forscher, Abenteurer, Kaufleute, Seeleute, Reisende, Heiligenlandpilger das Land bereisten. Das war eine bunte Schar derer die es immer wieder nach Ägypten zog.

Auf diese Geschichte der Habsburger als die Schutzmacht der Katholiken in Ägypten gehen verschieden Kirchenbauten zurück. So hat auch die koptisch-katholische Kirche in Berba darin ihren Ursprung. Kaiser Franz Josef I. hatte die nötigen finanziellen Mittel bereitgestellt. Die erste Kirche war aus Holz gebaut. Sie wurde 1955 abgerissen und unter dem vor kurzem verstorbenen Altpriester Abuna Isaak größer und mit gebrannten Ziegeln neu gebaut. Seither hat sie Verbesserungen erhalten, wie einen Fliesenboden und neue Bänke.

Die Kirche ist aber längst wieder zu klein geworden und so versuchen wir seit 14 Jahren eine Bewilligung zu bekommen, die Kirchen abzureißen und an denselben Stelle größer neu zu bauen zu dürfen. Wie oft gingen wir schon zu den Behörden, wie oft kam ein Beamter und will ein weiters Gutachten! Dann wird wieder erneut vermessen! Schikanen über Schikanen! Denn es geht einfach darum hinauszuzögern um am Ende doch keine Bewilligung zu bekommen und das lästige Thema Kirchenbau im Sand verlaufen zu lassen.

Als wir Schwestern vor 17 Jahren nach Berba kamen gab es in Berba und den kleinen Weilern um Berba insgesamt 5 Moscheen. Heute hat das Dorf Berba 8 Moscheen die alle vergrössert, erneuert oder ganz neu aufgebaut wurden und jeder Weiler rund um Berba hat eine oder manche sogar 2 Moscheen. Und wir haben immer noch nur die eine und einzige Kirche die weder vergrößert werden darf noch neu aufgebaut werden kann da für Kirchenbauten keine Baugenehmigung gegeben werden.

Wird sich nach der Revolution von 25. Januar 2011 etwas ändern für die koptischen Christen in Ägypten? Schulter an Schulter standen sie am Tahrirplatz mit ihren Muslimischen Nachbarn und heute stehen sie meistens alleine um zu demonstrieren für ihre Rechte und Pflichten als koptische Christen.