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Leben in Fülle bis zum Schluß

Erste selbstbestimmte und ambulant betreute Wohngemeinschaft

Wenn man die neue Wohnebene 1 im Maria-Droste-Haus betritt, erwartet einen ein lichtdurchfluteter, großzügiger Raum mit Holzfußboden und Küchenzeile. Freundlich gestaltete Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Dieser Gemeinschaftsraum ist das Herzstück der ersten bezugsfertigen „Christlichen, selbstbestimmten und ambulant betreuten Wohngemeinschaft“ der Schwestern vom Guten Hirten in der Schlossstraße 115. „Wir sind stolz, ein solches Pilotprojekt in Hessen auf den Weg gebracht zu haben“, sagt Konventsleiterin Schwester Gudula Busch. Nachdem das Altenheim der Ordensschwestern im Maria-Droste-Haus finanziell nicht mehr tragbar war, hatte man nach einer innovativen Lösung gesucht (die HOFHEIMER ZEITUNG berichtete). Diese sollte den Bewohnern eine Möglichkeit bieten, ihre Ressourcen einzubringen. „Wir möchten nicht vor uns hinvegetieren, weil wir nicht gefordert werden. Unser Motto ist: Leben in Fülle bis zum Schluss“, so Schwester Gudula weiter.

Noch sind Wohnungen frei

Seit Januar sind sieben Firmen damit beschäftigt, die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen. Für das Entstehen des Gemeinschaftsraumes mussten beispielsweise mehrere Wände herausgerissen und Fundamente im Keller verstärkt werden. Das Dachgeschoss ist ebenfalls bereits nahezu so weit, Mitte Mai wird die dritte Wohnebene fertig, dann wird der Umbau der zweiten Wohnebene in Angriff genommen. Pro Wohneinheit können bis zu zwölf Mieter einziehen, zwei Wohnungen sind für Paare konzipiert. In der bezugsfertigen Wohnebene 1 sind derzeit noch drei Wohnungen frei. Der Privatbereich des Mieters besteht aus einem Wohnbereich, einem barrierefreien Bad und einer Miniküchenzeile. Im Gemeinschaftsraum wird gemeinsam gekocht, gegessen und gelebt. „Dieser Raum ist wichtig, denn die Tendenz zum Rückzug nimmt im Alter zu“, erläutert Schwester Gudula.

Die Mietgemeinschaft besteht aus Ordensschwestern und anderen Mietern. „Man darf hier dement sein, krank sein oder sterben – man bleibt in der Gruppe wie in einer Großfamilie“, unterstreicht Schwester Gudula. Damit das möglich ist, werden die Mieter von Case Manager Gabriel Irmler und Projektleiter Matthias Mört unterstützt. Der Case Manager wird vertraglich eingesetzt und steuert das Versorgungssystem der einzelnen Mieter, kümmert sich um die psychosoziale Begleitung und ist Schnittstelle zwischen Mieter und Dienstleistung. Alltagsbegleiter- und hauswirtschaftlicher Dienst, Pflegedienst und weitere Dienstleister werden ebenfalls auf Basis von Verträgen beauftragt. Rund um die Uhr ist damit Betreuung garantiert. Weitere Unterstützung erhalten die Mieter von Ordensschwestern, Angehörigen oder ehrenamtlich Engagierten.

Wichtige Voraussetzungen für den Einzug seien, dass man in einer Gemeinschaft leben wolle und den christlichen Grundgedanken toleriere, bekräftigt Schwester Gudula, „sonst ist man hier fehl am Platz“. Das Interesse sei jedenfalls groß, denn „das ist eine Wohnform, die sich jeder im Alter wünscht“, ist sich Lorena Kunkel, Einrichtungsleiterin der Caritas-Diakonie- Sozialstation Hofheim-Eppstein, sicher. Und wenn alles fertig ist, gebe es eine große Fete, verspricht Schwester Gudula.

Quelle: Hofheimer Zeitung