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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Ostern 2017 in Hofheim

Zwei Ordensgemeinschaften leben gemeinsam

Jetzt sind wir (Sr. Mechthild, Sr. Anna, Sr. Clemens-Maria) schon ein gutes halbes Jahr hier in Hofheim am Taunus, in einem Haus der Schwestern vom Guten Hirten. Eins wird uns mit jedem Tag klar: „Wie vergeht die Zeit so schnell!“

„Wie es uns so geht?“ – „Ausgezeichnet!“

Jede von uns hat ein Zimmer, ihren eigenen Lebensraum. Hinzukommt noch ein Gemeinschaftsraum. So können wir leichter, jede für sich und auch als Gemeinschaft, unsere Individualität erfahren und einbringen.

Unser Wohnraum, mit Balkon, öffnet sich nach Osten. Herrliche Sonnenaufgänge am frühen Morgen lassen uns immer wieder unsere Tage mit Licht und Staunen beginnen. Noch haben wir gute Sicht durch einige Baumreihen hindurch und damit die Möglichkeit, den Ort Hofheim, aber auch die Nähe des Rhein-Main-Flughafens zu erspüren. Doch mit fortschreitenden Frühling ist es, als ziehe eine unsichtbare Hand einen Vorhang zu. Häuserdächer verschwinden langsam und Start- und Landebahnen sind nur noch durch sehr begrenzten Fluglärm zu bestimmen. Doch hin und wieder blitzen immer noch gelbe und rote Lichter von den Flugzeugen durch das dichter werdende Laub. Morgens sitzen wir oft in unseren Sesseln und gedenken derer, die ankommen oder starten, betend um sichere Reise für sie, und fühlen uns, trotz unseres Ortes der Zurückgezogenheit, mit der weiten Welt aufs engste verbunden.

Im Haus ist ein Prozess im Gange, der die Bewohner dazu einlädt sich einzubringen mit dem, was möglich ist: Mitarbeit in der Küche, Reinigung unserer Räume, kleinere Besorgungen im Ort, Besuchsdienste, … Alles ist jedoch professionell unterstützt und abgesichert durch die Caritas.

Anna ist noch oft mit dem Auto unterwegs, bringt Schwestern und Hausbewohnerinnen zu Arztterminen oder macht kleinere Einkäufe für spezielle Wünsche… und da haben wir die Möglichkeit mitzufahren in den Ort Hofheim oder über das Land.

Clemens-Maria erfrorst auf ihren regelmäßigen Spaziergängen immer noch die nähere Umgebung… Bewegungstraining! Darüber hinaus versucht sie, Kontakte zu den Mitbewohnerinnen herzustellen, vor allem durch kleinere hilfreiche Gesten. Wir haben übrigens hier im Haus ihr Professjubiläum (gold!) gefeiert! Mitbewohnerinnen und Personal zeigten sich sehr interessiert und hilfsbereit – mit diversen, echten Willkommensgesten.

Mechthild versucht sich in Kontakten und Kommunikation, hier im Haus, aber auch am Computer. Sie genießt die schönen Ausblicke und, vor allem in dieser Zeit, die ständigen Veränderungen in der Natur.

Mit einem Kleinbus sind wir alle drei, zusammen mit einer Schwesterngruppe des Guten Hirten, zum Ordenstag nach Limburg gefahren. Das Thema: „Älter werden und alt sein im Kloster“ wurde von einer Benediktinerin mit folgenden Impulsen aufgegriffen:

  • Was ist meine Sendung HEUTE?
  • Was ist mir das Schwerste daran?
  • Was hilft mir dabei?

Diese Fragen bekamen wir auch mit auf den Heimweg, zusammen mit drei weiteren Impulsen:

  • Wie und wo werden wir heute gebraucht?
  • Werden wir überhaupt noch gebraucht?
  • Was machen die veränderten Welten aus uns?

Wir dürfen uns bei der Suche nach Antworten nicht so sehr im Gestern und Morgen bewegen, sondern im HEUTE, im HIER und JETZT. Wir müssen das Draussen und Drinnen in den Blick nehmen, Veränderungen akzeptieren, sortieren, auswählen.

Am Schluß heißt es dann:

  • Was ist meine Sendung HEUTE?
  • Was ist mir das Schwerste daran?
  • Was hilft mir dabei?

Fragen die uns mitten in das Ostergeschehen führen.

„Fürchtet euch nicht!“ sagt der Auferstandene zu den Seinen.
Versuchen wir es. ER ist mit auf dem Weg.

Sr. Mechthild Vahle NDS
Hofheim am Taunus