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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Kongregation der Ordensbrüder „Unserer Frau von Sion“

Sionsbrüder

logo_sionsbruederUnsere Anfänge gehen auf zwei jüdische Brüder zurück, Théodore und Alphonse Ratisbonne, die beide zum christlichen Glauben gekommen sind. Théodore’s Entdeckung dieses Glaubens war das Ergebnis einer langen Suche nach der Wahrheit im Kontakt mit engagierten Christen; diejenige des Alphonse hingegen geschah unmittelbar durch eine Erscheinung der Jungfrau Maria in der Kirche von Sankt Andrea delle Fratte in Rom. Die beiden Brüder haben diese religiöse Erfahrung als „Zeichen“ des Willens Gottes interpretiert, dass in der Kirche ein apostolisches Werk für die Juden zu gründen sei. Die zwei Ratisbonne Brüder wurden beide für das Priestertum angenommen.

Entsprechend dem theologischen Denken ihrer Zeit, glaubten unsere Gründer, dass sie aus Liebe zu ihrem Volk „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt“ seien (Mt 10,6), und dass sie dazu berufen seien, die Bekehrung der Juden anzustreben, um dadurch die Erfüllung der Verheißungen an Israel zu beschleunigen.

Heute hat die Kirche in ihrer Erklärung Nostra Aetate und in anderen darauf folgenden Dokumenten neue Richtlinien im Hinblick auf unsere Beziehung zum jüdischen Volk gegeben. Deswegen und im Gehorsam gegenüber den Anweisungen der Kirche, streben wir nicht mehr danach, die Juden zu bekehren, sondern wir suchen vielmehr nach einem besseren Verständnis des Platzes und der Rolle des Volkes Israel in der Heilsgeschichte und in ihrer Beziehung zur Kirche.

Die Kongregation der Ordensmänner Unserer Lieben Frau von Sion ist ein apostolisches religiöses Institut, dessen Ziel es ist:

  • Gott zu verherrlichen durch das gemeinsame Streben nach der Heiligung seiner Mitglieder und des/der Nächsten; dies geschieht durch die religiöse Weihe und durch apostolische Aktivität, die beide zum Ziel haben, die Pläne Gottes für Israel und die Völker zu verwirklichen;
  • Jesus Christus als dem zum Heil der Welt im jüdischen Volk Mensch gewordenen Wort Gottes nachzufolgen;
  • in der Kirche und in der Welt die besondere Liebe Jesu Christi für sein Volk Israel zu bezeugen;
  • innerhalb der Kirche eine religiöse Familie zu bilden, die gemäß dem Geist der ersten Kirche in Jerusalem lebt, die eines Herzens und einer Seele war;
  • auf das Wort Gottes in der Schrift und in der Tradition Israels und der Kirche zu hören, um die Verbindung, die die Kirche Christi und das Volk Israel vereint, besser zu verstehen und zu leben, im Zugehen auf die Erfüllung des Planes Gottes;
  • die ständige Meditation der Schriften, die durch die jüdische und christliche Tradition erhellt sind; dies ist die Grundlage des geweihten Lebens der Mitglieder der Kongregation und die Inspiration ihrer apostolischen Tätigkeit.

In der Nachfolge Jesu Christi, „den der Vater verherrlicht und in die Welt gesandt hat“ (Joh 10,36), glauben wir, die Ordensmänner Unserer Lieben Frau von Sion, dass wir dazu berufen sind, den mit Israel geschlossenen Bund zu leben; dieser wurde in Christus erfüllt und wird in der Kirche gelebt.

Unsere Weihe ist eine einzige. Wir leben sie in Gemeinschaft, indem wir die Gelübde praktizieren, und wir engagieren uns öffentlich. Unsere Weihe erinnert an das Geheimnis der Einheit Gottes und bezeugt vor der Welt, dass die Völker und Israel im Liebesplan Gottes für die Menschheit vereint sind. Unsere Weihe macht uns sensibel für die „Zeichen“ Gottes, die von der Präsenz, der Rolle und dem Ziel des Volkes Israel in der Heilsgeschichte ausgehen.

Sie strebt auch danach, zur Verständigung und Annäherung zwischen Juden und Christen beizutragen.

Die Liebe Gottes zu Israel beleuchtet unsere Weihe in ihren Aspekten der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams.

Seit unseren Anfängen sind unsere apostolischen Aktivitäten begründet:

  • in der Gewissheit, dass Gott weiterhin um der Väter willen sein Volk liebt, und dass die Gaben und Verheißungen, die Israel gegeben wurden, unwiderruflich sind (Röm 9-11);
  • in dem Wunsch, Christus in seiner Liebe zu seinem Volk nachzufolgen;
  • in der Überzeugung, dass unsere Kongregation in der Beziehung zwischen Israel und der Kirche eine Rolle zu spielen hat.

Weil wir uns der Tatsache bewusst sind, dass wir die Situation des jüdischen Volkes nicht in die universelle Botschaft Christi an die anderen Völker eingliedern können, glauben wir, dass unsere Beziehung zu den Juden der Beziehung zu unseren getrennten christlichen Brüdern und Schwestern näher steht; gleichzeitig halten wir das Spezifische an ihr aufrecht.

Durch Studium und Dialog bemühen wir uns darum, die lebendige Tradition Israels kennenzulernen. Diese beleuchtet unser christliches Leben in der Tiefe und ist Anregung für unser Streben nach Gerechtigkeit und Frieden.

Wo immer möglich, gibt uns der Kontakt mit Juden die Gelegenheit, sie selbst und ihre Tradition kennenzulernen, wie sie sind, und wie sie sich selbst definieren.

Wir erkennen, dass die Verbindung zum Land Israel ein wesentlicher Bestandteil jüdischer Identität ist. Wir verstehen, dass die spirituellen Werte der Tradition Israels nicht getrennt werden können von den konkreten geographischen und politischen Bedingungen, in denen das jüdische Volk lebt. Die Existenz des Staates Israel kann nicht ohne spirituelle und religiöse Bedeutung sein. Dieser weckt unser Verständnis, unsere Sympathie und auch unseren frommen Wunsch und unser Gebet, dass Friede zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn herrschen möge. Er fordert uns dazu auf, die Zeichen der Zeit zu untersuchen.

Wir streben nach Eingliederung in den pastoralen Programmen der Bistümer, in denen wir sind, und gleichzeitig halten wir die Richtlinien, die unserem Charisma entsprechen, in unseren apostolischen Aktivitäten aufrecht.

In der Wahl unserer Aktivitäten und Dienste gehorchen wir dem „Projekt der Kongregation“ und ihren spezifischen Prioritäten, wir streben danach, zu einem besseren Verständnis des „gemeinsamen Erbes von Christen und Juden“ beizutragen und „gegenseitige Kenntnis und Respekt“ zu wecken.

Wir nehmen an der ökumenischen Bewegung und am jüdisch-christlichen Dialog teil. Diese Aktivitäten setzen die Kenntnis und den Respekt der anderen voraus, wie sie sind, und wie sie sich selbst definieren, und sie schließen jede Form von Proselytismus aus.

Wir streben danach, nicht nur das Judentum, wie es sich selbst definiert, kennenzulernen, sondern es auch Christen bekannt zu machen. Zusammen mit den Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion, anderen Menschen und Institutionen und insbesondere mit kompetenten jüdischen Lehrern und Lehrerinnen streben wir danach, soweit wie möglich christliche Zentren für jüdische Studien und auch Zentren der jüdisch-christlichen Information und Dokumentation zu unterstützen und zu bilden.

Gegenwärtig gibt es Gemeinschaften in Brasilien, Frankreich und Israel.