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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Sionsschwestern

Als Frauen von Sion gehen wir unseren Weg gemeinsam mit anderen, die sich nach einer versöhnten Welt sehnen und daran arbeiten. (Generalkapitel, Juli 1992, S. 12)

Die Kongregation wurde gegründet „um in Kirche und Welt zu bezeugen, dass Gott in Treue zu seiner Liebe zum jüdischen Volk steht, und sie sollte die Erfüllung der Verheissungen von Gerechtigkeit und Frieden beschleunigen, die Juden und Heiden betreffen.“ (Konstitutionen Art. 2)

Wurzeln

Theodore Ratisbonne wurde 1802 in Strassburg in eine jüdische Familie hineingeboren, die im Begriff war, sich zu assimilieren. Er wuchs auf in einer Atmosphäre des Lernens und der Zuneigung, wo Religion aber keine wesentliche Rolle spielte. „Religion war abstossend für mich, meine eigene wie auch jede andere.“ Eines Tages entstieg seiner Verwirrung ein Gebet: „O Gott, wenn es Dich wirklich gibt, dann lass mich die Wahrheit erkennen, und ich schwöre, dassich ihr mein Leben weihen werde.“

Der Unterricht durch einen jungen Philosophieprofessor, Louis Bautain, dessen Studien eine biblische Grundlage hatten, brachten Theodore langsam auf den Weg, den Gott des Alten und des Neuen Testaments zu entdecken. Er wurde mit 24 Jahren am Karsamstag, den 14. April 1827, durch Louise Humann getauft. Während seines Lebens als Christ und später als Priester, inspirierte ihn das Wort Gottes und rief ihn zu einem apostolischen Leben. Ein Ruf, der sich erst 15 Jahre später erfüllen sollte.

Am 20. Jänner 1842 beschloss auch sein jüngerer Bruder Alphonse, Christ zu werden, nachdem ihm Maria in Rom erschienen war. Im Lichte des göttlichen Wortes erkannte Theodore dies als ein Zeichen Marias, und er gründete 1843, angeregt durch seinen Bruder, die Schwesternkongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“. 1852 versammelte er eine erste kleine Gruppe um sich, aus der dann die Kongregation der „Brüder unserer Lieben Frau von Sion“ entstehen sollte.

Das Wort Gottes leben

Dies war von Anfang an Pater Theodores Wunsch: „So wie Maria, die Tochter Sions, all diese Dinge in ihrem Herzen bewahrte“, so sollten die Schwestern das Wort Gottes leben. Die heilige Schrift sollte gemeinsam mit der Eucharistie ihr Brot sein und so die Grundlage ihres Gebetes, ihres Lobpreises, des Austausches in der Gemeinschaft, die Mitte ihrer Studien und die Grundlage ihrer Wahl apostolischer Aufgaben bilden.

Die Stimme der jüdischen Tradition hören

Mit der Bibel leben, sie im Lichte Christi deuten, schliesst nicht aus, sondern heisst vielmehr: darauf achten, wie Juden die Schrift lesen. Dieses Hören auf die jüdische Tradition erhellt die verschiedenen Teile der Evangelien, die sich so in ihrem ursprünglichen Lebensumfeld wiederfinden. Und es hilft, sich bewusst zu machen, wie sehr der christliche Glaube in dem Volk verwurzelt ist, dass die Offenbarung zuerst erhalten hat.

Die Stimme der Propheten hören

Mit der Bibel leben führt zu der Erkenntnis, dass zweitausend Jahre nach der Ankunft Jesu die messianischen Verheißungen weit entfernt von ihrer Verwirklichung sind, und wie wenig man an uns Christen das messianische Antlitz Jesu sieht. Dies bedeutet einen dringenden Appell an uns, für Verständnis und Gerechtigkeit gegenüber dem jüdischen Volkes zu wirken, und auf die Stimme der Propheten zu hören, als Stimme aller unterdrückten Menschen dieser Erde.