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Sukkot

Fest des Einsammelns

Die Wurzel des Wortes “Sukkot” bedeutet Bedecken, Behüten, Vorläufiges. Das Wichtigste daran ist also das Dach aus Blättern. Eine Sukka ist eine Bude oder eine Hütte. Sie wurde verwendet, um die Herden zu beherbergen (Gen 33,17), oder um sie während der Ernte auf den Feldern vor der Hitze (Is 1,8) oder der brennenden Sonne zu schützen (Jona 4,5).

Wahrscheinlich kam der Name des Festes von seiner landwirtschaftlichen Herkunft, dem Fest des Einsammelns (hag ha-asif), als die Bauern sich am Ende des Sommers, wenn die Sonne noch heiß brennt, auf den Feldern schützen mussten. Später wurde er dann mit dem Auszug aus Ägypten verknüpft, wie wir in Lev 23, 42-43 lesen können: Ihr sollt sieben Tage lang in Hütten leben. Alle Bürger Israels sollen in Hütten leben, damit eure Generationen wissen, dass ich das Volk Israel in Hütten leben ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte.

Wie kamen die Autoren der Bibel auf diesen Zusammenhang, denn in der Wüste haben sie ja offenkundig in Zelten, nicht in Hütten gewohnt?

Die Jüdische Mündliche Überlieferung findet den Zusammenhang, indem sie Ex 13,20 kommentiert: Sie verließen Sukkot und schlugen ihr Lager in Etham, am Rand der Wildnis, auf. In Gen 33,17 heißt es, dass Jakob Hütten (Sukkot) baute, um seine Herden zu beschützen, und deswegen nannte er den Ort Sukkot. Das jüdische Kommentar zu Ex 13,20 ist mit dieser Erklärung nicht zufrieden und sieht in diesem Namen Sukkot und dem, was im Text folgt (Ex 13, 21-22), eine Anspielung an die Wolke, die die Kinder Israels während ihrer Wanderungen in der Wüste begleitete. Rabbi Akiba sagte: “Sukkot ist nicht der Name eines Ortes, sondern (eine Anspielung) an die Wolken der Herrlichkeit”. And damit nicht genug, der Kommentar geht noch viel weiter: die Sukka erinnert einen nicht nur an die Vergangenheit, sondern sieht das Ende der Zeiten voraus, wenn der Herr ein ewiges Obdach nicht nur für Israel, sondern für alle Völker bereiten wird. Das steht in Isaia 4,5-6: Dann wird der Herr über dem ganzen Berg Sion und über all seinen Sammelplätzen eine Wolke bei Tag; Rauch und das Leuchten einer Feuerflamme bei Nacht erzeugen. In der Tat, über aller Herrlichkeit wird eine Beschirmung (Huppa) und eine Hütte (Sukka) als Schutz vor der Hitze und als Zufluchtsort von Sturm und Regen sein.
Die Sukka, der zerbrechliche und einfache, verübergehende Aufenthaltsort, macht aus Sukkot, dem letzten der drei Pilgerfeste, das Fest, das am meisten an die Begrenztheit unseres Menschenlebens erinnert, an die Reise hin auf unser Ziel: den Einen, der auf dem Thron sitzt und (der) über alle seine Sukka1 breiten wird; weder die Sonne noch die sengende Hitze wird sie erreichen (Off 7,16).

Diese Woche las ich zwei Kommentare über Sukkot. Das erste lädt uns ein, an all die Menschen zu denken, die – oft als Folge von Kriegen – in notdürftigen Unterkünften leben müssen. Das zweite mahnt uns, wenigstens während einer Woche im Jahr in einem engen, ziemlich leeren, kleinen aber wertvollen Raum zu leben, fern von der Verbrauchergesellschaft, die Güter anhäuft. Das Lesen des Kohelet in dieser Woche soll uns zu solchen Gedanken inspirieren.

Sr Anne-Catherine Avril, nds, Oktober 2014

 

1 Das griechische skene bedeutet Zelt, Hütte, Tabernakel. Wir werden hier eingeladen, Hütte (Sukka) zu wählen wegen dem Hinweis auf die sengende Sonne und Wind, die an Is 4, 5-6 erinnern.