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<span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, ich bitte Dich um die Gnade, mir das dauerhafte Gefühl Deiner Gegenwart zu verleihen, Deiner Gegenwart in mir ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Mein Gott, wenn es Dich gibt, lass mich dich erkennen.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich habe eine Vorliebe für die Kinder Ismaels. Wir sind ja mehr oder weniger Cousins. So lasst uns für Ismael ... </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Gott ist heute mit uns, genügt das nicht?“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich rate euch, gebt umsichtig Acht auf eure Gesundheit.“ </span> <span class="fancy-title">Edith Stein</span><span>„Durch die Selbsterkenntnis nähern wir uns Gott. Darum wird sie niemals überflüssig.“ </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Ich gründete meine Zuversicht in Gott und Gott hat mich nie enttäuscht.“ </span> <span class="fancy-title">Ch. de Foulcauld</span><span>„Der Glaube der Moslems hat mich wieder zu meinem Glauben geführt!“ </span> <span class="fancy-title">J.H. Newmann</span><span>„Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.“ </span> <span class="fancy-title">Ignatius v. Loyola</span><span>"Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM ganz überließen." </span> <span class="fancy-title">Fr. Theodore</span><span>„Je älter ich werde, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass die Arbeit von Sion eine Aufgabe des Augenblicks ... </span>

Unsere Geschichte

Prägende Faktoren

  • Französische Revolution
  • Assimilation des jüdischen Volkes
  • Jugend von Theodor
  • Tod seiner Mutter
  • Studium, Bekanntschaft mit Louis Boutain
  • Bekehrung
  • Priestertum
  • Ordensgründer
  • Weg Sions in Geschichte
  • 2. Weltkrieg und 2. Vatikanisches Konzil geben Anstoß nachzudenken
  • Neuorientierung
  • Neuformulierung von Konstitutionen nach dem 2. Vatikanischen Konzil
  • Heute

Die Entwicklung

Theodor Simon Ratisbonne geboren am 28.12.1802 in Straßburg als zweites Kind der Familie Ratisbonne. Die Familie Ratisbonne eine assimilierte jüdische Bankierfamilie von mit deutsch-französischen Wurzeln. Theodor wußte in seiner Jugend nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll. So wurde er zu seinem Onkel nach Paris geschickt um das Bankgeschäft zu lernen. Während dieser Zeit der Lehre starb seine Mutter an Kindbettfieber nach einer Geburt. Für den sehr gefühlsbetonten Theodor war das ein schwerer Schlag. Er reiste zurück nach Straßburg. Er begann ein Thorastudium das ihn in Kontakt mit Louis Bautain brachte der in einer kleinen Gruppe für interessierte Studenten in einem Privathaus Philosophie unterrichtete. Wäh-rend diesem Studium kam der junge Theodor, der ein tiefes Verlangen nach Wahrheit in sich trug, mit der Welt und der Geschichte nach biblischer Sicht in Berührung.

Er entwickelte sehr bald eine tiefe Religiosität und die Worte der Hebräischen Bibel und des Neuen Testamentes führten ihn zum Glauben an Jesus den Christus.

1827 ließ er sich taufen und 1830 wurde er zum Priester geweiht. In den ersten zwei Jahren konnte er seinen Übertritt zum christliche Glauben von der Familie geheim halten. Erst nach und nach kam es zum Bruch mit der Familie. Obwohl diese assimiliert lebte, fand sie es schwer den Schritt Theodors zu verstehen, vor allem der jüngste Bruder Alfons wandte sich ganz von Theodor ab.

In den ersten Jahren seines Priestertums widmete Theodor sein Leben dem Wohl seiner jüdischen Brüdern und Schwestern vor allem den mittellosen und Armen unter ihnen.

Ort der Erscheinung für Alphonse Ratisbone

Ort der Erscheinung für Alphonse Ratisbone

Ein einschneidendes Datum mit Folgen war der 20. Jänner 1842 als sein jüngster Bruder Alfons sich auf Grund einer Marienerscheinung ebenfalls dem christlichen Glauben zu wandte.

Mit Unterstützung seines Bruders gründet er in Paris im Sinne des damaligen Kirchenverständnis eine Erziehungsstätte für junge jüdische Mädchen die ihm von dem Eltern – vor allem von sterbenden Müttern auf dem Totenbett – anvertraut wurden. Dazu brauchte er Frauen, die die Betreuung dieser jungen Mädchen übernehmen konnten. Diese Frauen, die diesem Ruf von Theodor folgten wollten sehr bald als Ordensgemeinschaft zusammenleben. Und Theodor wollte seine kleine Herde aus dem Wort Gottes genährt wissen und auch das Werk mit dem überlieferten Glauben seiner Väter verbinden. Dem Werk wurde der Name “Unserer lieben Frau von Sion” gegeben, denn dieser Name verbindet das Erste Testament mit dem Neuen Testament und gibt so Zeugnis von der Treue Gottes.

Die zuerst kleine Gruppe wuchs schnell und Sion wurde für die ersten 100 Jahre ein Orden, der hauptsächlich in Schulen und in der Erziehung tätig war. Theodor sah seine Aufgabe darin, mitzuarbeiten an der Erfüllung der Verheißung in Bezug auf das Schicksal des jüdischen Volkes unter der Bedeutung von Bekehrung. Sion wurde geboren in einer Zeit wo die Kirche im allgemeinen auf andere Religionen hinunter schaute. Father Theodor starb 1884 in Grandbourg. Dort war sein liebster Gebetsplatz.

Zwischen dem 2. Weltkrieg und dem zweiten Vatikanischen Konzil wuchsen zwei Bewegungen in der Kirche die auch die Gemeinschaft Sions aufrüttelte.

Einmal das wachsende Interesse an der Bibel, das auch das Kennenlernen des Volkes das diese Texte so viele Jahre lebte und prägte, mit einbezog. Und die Ökumenische Bewegung, das Näher Kommen der verschiedenen Konfessionen innerhalb des Christentum.

Zweitens die Ereignisse des zweiten Weltkrieges, das wachsende Bewußtsein für den latenten Antisemitismus unter der großen Christenheit. Dies gab den Schwestern viel Anregung zum Nachdenken, auf wie wenig sie selber wußten von dem Volk für das sie seit Jahrhunderten beten.

Der Weg Sions, der von Erziehung zu ökumenischem Verhalten, biblischen Verstehen und zum Wissen über das Judentum führte, fand im zweiten Vatikanischen Konzil Bestätigung. Dort wurde der Aufruf an alle Ordensgemeinschaften ihre Konstitutionen Ordensregeln neu zu formulieren (das Grundziel des Gründer in diese neue Zeit zu übersetzen) laut.

Dieser eingeschlagene Weg führt zu einem erweiterten Verständnis unseres Charisma. Eine Berufung, die wir heute in kleinen Gruppen leben. Unsere Tätigkeit beschränkt sich nicht auf Erziehung und Schule sondern hat einen weiten Raum von Möglichkeiten.

So ist heute unser apostolisches Leben geprägt von einem dreifachen Engagement: einmal für die Kirche das ökumenische Gespräch aufzubauen, dann mit dem jüdischen Volk Vorurteile ab-zubauen auf christlicher und jüdischer Seite und letztlich Beziehungen aufzubauen zwischen beiden Glaubensformen.

Das Engagement für eine Welt der Gerechtigkeit, des Frieden, der Liebe und der Freiheit öffnet uns und führt uns in die Welt der Armut und der Unterdrückung wo wir in allen möglichen sozialen Berufen tätig sind.