Jahr: 2015

Schawuot

Schawuot ist das zweite Pilgerfest. Es kommt nach Pessach  (vgl. Ex 23,14-17; Dt 16, 1-17). Diese Pilger Festivals haben mehrere Merkmale gemeinsam vor allem: Das Pilgern nach Jerusalem hinauf, zum Tempel. In der gleichen Zeit ist es ein landwirtschaftliche Ereignis und ein historischer Augenblick der Heilsgeschichte. Ein Ausdruck der Freude ist den beiden Veranstaltungen in Singen der Psalmen Hallel (113-118) eine Gemeinsamkeit. Diese Feste waren die ersten Kanaan Festivals, die von Israel angenommen, dann bezogen auf den Einen Gott, zu Wallfahrtsfesten  zu dem einen Tempel wurden: Und In einer dritten Stufe wurden sie zu einen event auf die  Heilsgeschichte bezogen. Schawuot kommt 7 Wochen nach Pessach, (vgl. Dt 16,9; Lev 23,15-16), auch 5o Tage, als Erfüllung von Pessach. Die Gabe der Tora wird von der jüdischen Tradition als eine innere und Vertiefung der Freiheit, die der Herr in dem Auszug aus Ägypten gegeben gesehen. “Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen (vgl. Ex 4,23; 5,1,3; 7,16,26; 8,16,23; 9,13; 10,3) In den ersten Jahrhunderten, wurde dieses Agrar Fest Schawuot mit der Gabe der Tora verbunden, …

Frühstück als Herausforderung

Aus drei Kontinenten und vier Ländern stammen die sechs jungen Frauen, die in den Orden der Sionsschwestern eingetreten sind. Sr. Juliana Baldinger hat sie als Noviziatsleiterin nun ein Jahr lang begleitet. Die unterschiedliche Herkunft war für alle eine enorme Herausforderung. Die Ordensausbildung im Land der Bibel machen zu können, ist für die sechs Novizinnen der Sionsschwestern eine besondere Chance. Noviziatsleiterin Sr. Juliana Baldinger (Vierte von rechts) ist mit den jungen Frauen viel im Land unterwegs. Das Problem begann schon beim Frühstück: Die eine wollte Fisch und Reis, die andere Tortillas und die Dritte Brot. Nach einem Jahr gemeinsamen Lebens kann Sr. Juliana Baldinger herzhaft lachen. Aber es war schon harte Arbeit, eine Basis dafür zu finden. Sr. Julianas Orden, die Schwestern „Unserer Lieben Frau von Sion“, hat beschlossen, weltweit nur mehr ein einziges Noviziat zu führen – und zwar in Ein Kerem bei Jerusalem. 2014 war der Start, Sr. Juliana, die davor 20 Jahre in Ägypten tätig war, wurde zur Novizenmeisterin des Ordens ernannt. Die jüdischen Wurzeln Die Wahl des Ausbildungsortes hat mit der Geschichte …

Rozeni’s Apostolisches Praktikum

Nabeul is a very beautiful town rich in crafts especially pottery. When we entered Nabeul we could see many kinds of handicrafts gracing the city. The experience in Nabeul is very rich for me because it means not only being in other country, it is also about knowing the people and their culture, meeting another people, another religious, social, political and cultural reality without forgetting our own, and welcoming this new reality. For me I am very grateful know Nabeul, Tunisia. Looking at the Tunisian people I can feel especially how God is good and loves diversity in his creation. I can open more my eyes and heart beyond the international novitiate which gave me the basis and where I was in contact more with Jewish people . When I saw a Muslim woman in Jerusalem I said to myself I can never talk with her, or be close to her because she appeared to me a distant reality. But now God gave me the opportunity to live for one month in a Muslim country …

Victoria’s Apostolisches Praktikum

Arbeiten in der zweisprachigen Schule „Hand in Hand” Meine apostolische Erfahrung sammelte ich bei der Arbeit in der Schule „Hand in Hand“ in Jerusalem, einer Schule für arabische (muslimische und christliche) und jüdische Kinder. Das ist eine zweisprachige Schule: Arabisch und Hebräisch. In jeder Klasse sind zwei Lehrer, einer für Hebräisch, einer für Arabisch, denn die Kinder lernen beide Sprachen (1). Ich bin in der ersten Klasse, das heißt: siebenjährige Buben und Mädchen. Für mich ist das eine großartige Erfahrung, und ich betrachtete es als Herausforderung. Weil ich der Kongregation „Notre Dame de Sion“ angehöre, ist dies der ideale Platz, unsere Spiritualität in die Praxis umzusetzen: in verschiedenen Aufgabenbereichen für Frieden und das Gespräch mit Menschen zu arbeiten, die anders sind, und sie zu akzeptieren, so wie sie sind. Ich helfe Kindern, die etwas Hilfe in Arabisch und Mathematik brauchen. Manchmal spiele ich mit ihnen, wenn sie Sport haben oder eine Pause. Sie freuen sich sehr, wenn ich mit ihnen spiele. Die Lehrer ermunterten mich, meine Talente zu nützen, so mache ich beispielsweise jeden Dienstag …

Alejandra’s Apostolisches Praktikum

Clara und ich kamen gemeinsam nach Kairo, denn sie suchte von hier um ein Visum für Tunis an. Drei Wochen in Kairo und Berba zu leben, das war ein großes Geschenk für mein Leben. Alles was ich täglich sehe erstaunt mich. Ich finde es vollkommen verschieden von meinem Land (Guatemala), zum Beispiel die Kultur, Sprache, Nahrung, und auch die Liturgie der Messe. Wenn ich an verschiedene Orte komme, so hilft mir das, ein Bild des ganzen Landes zu erhalten. Einige Orte nahmen meine Aufmerksamkeit besonders gefangen: in Berba freuten wir uns über die Felder voll von Weizen und Mais. Mein Eindruck: in Ägypten sind Kühe, Esel und Schafe überall. In Berba gehen die Menschen jeden Morgen mit den Tieren auf die Felder und kommen bei Sonnenuntergang zurück. Ich erinnere mich an den ersten Tag, als wir in Berba ankamen: Sr. Jackie erwartete uns mit allen Kindern und Lehrerinnen vor dem Haus, sie hießen uns mit warmen Grüßen und breitem Lächeln willkommen, indem sie auf Spanisch „Bienvenida“ sagten. Seit diesem Augenblick fühlte ich mich zu Hause. …