Autor: Andreas

Postkarten an Missionare

Missio Österreich lädt ein, den Missionarinnen und Missionare aus Österreich eine Grußkarte aus der Heimat zu schicken. In einem Begleitheft erzählen einige dieser Menschen, denen eine Karte geschickt werden kann, von ihrem Leben und ihrer Arbeit. So auch Sr. Juliana Baldinger NDS, die in Ein Karem / Jerusalem lebt. Ein paar Kinder aus Schulen haben ihr geschrieben.

Leben in der Kongregation Unsere Liebe Frau von Sion

Diese Information hatte Sr. Juliana für ihren letzten Heimatbesuch im Juni 2020 in Österreich vorbereitet. Diesen musste sie leider wegen der COVID-19 Pandemie absagen. Hier findet ihr den Text und im Anhang den gestalteten Falter. Hilf mit hier und heute, das „Reich Gottes“ zu verwirklichen in dem Du Dich in der Welt von heute mit der ganzen Liebe Deines Herzens für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzt! Möchtest du wie Abraham einen Schritt ins Unbekannte wagen? Du könntest – von Gott – zu einem einzigartigen Weg innerhalb der Kirche gerufen werden! Das Leben als Ordensschwester in der Kongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“ ist der „Ort“, wo jede von uns ihre Antwort auf den Ruf Jesu, ihre Beziehung zu ihm sichtbar lebt. Wir leben in Hoffnung, Liebe und Wahrheit, in Gemeinschaft mit anderen und in der Welt von heute. Wir leben in Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und erinnern die Kirche daran, daß das Christentum von seinem Ursprung bis zur zukünftigen Vollendung mit dem jüdischen Volk auf geheimnisvolle Weise verbunden ist. Unser Verständnis eines …

Bericht aus Ein Karem – COVID19

Wie geht es uns in Ein Karem? Seid Montag den 9. März ist unser Hause sowohl für Besucher die im Garten spazieren gehen wollen als auch für Gäste und Gruppen die übernachten wollen, geschlossen. Wir haben uns von 9. März bis 12. März vorbereitet. Wir machten extra Einkäufe, haben Zimmer vorbereitet für die Schwestern die von England und Frankreich zurückkommen sollten, damit sie in Quarantäne gehen können. In der Zwischenzeit gab es Regelungen die es nicht mehr erlauben, daß diese Schwestern aus Ländern wie England, Kanada und Frankreich einreisen können. So sitzen einige Schwestern in England und Kanada fest. Trotzdem haben wir hier im Kloster zwei Mitglieder unserer Gemeinschaften in Quarantäne, eine Schwester die noch vor dem Einreiseverbot von England kam und einen Bruder der von Brasilien zurückkam. Auch in Krisen wie diesen nimmt das Leben seinen täglichen Gang. Unser Morgengebet beten wir zusammen in unserer Kapelle an dem sich alle beteiligen die nicht in Quarantäne sind. Messe feiern wir, jeder für sich entweder via youtube oder um 8 Uhr mit dem Papst via Vatikan …

Lichter der Hoffnung

Aktion „Lichter der Hoffnung“ Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen sind eingeladen, ab Samstag, 21. März 2020 täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vaterunser zu beten, jenes Gebet, das allen ChristInnen unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit gemeinsam ist. Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Alle oberösterreichischen Pfarren werden gebeten, täglich um 20 Uhr die Glocken der Pfarrkirchen zu läuten, um zum Gebet einzuladen.

Advent 2019

Die Zeit leuchtender Kinderaugen in denen sich zunehmend mehr Kerzen spiegeln, beginnt! Oder was verbinden Sie mit diesem Sonntag? Auf jeden Fall ist es der Beginn eines neuen Kirchenjahres, eines neuen Durchgang durch die verschiedenen Feiern der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen. Wir Menschen brauchen in unserem Leben Festzeiten und Feiertage, die unserem Alltag Rhythmus und Unterbrechung geben. Gottes Leben mit uns hilft uns diesen Rhythmus des Lebens nicht zu vergessen. Advent also, auf lateinisch „advenire“ – auf etwas zu gehen, entgegen kommen. Was kommt auf uns zu? Auf was gehen wir zu? Gehen wir überhaupt auf etwas zu, in Wachheit für das was ist, um uns herum, in uns – vielleicht in Sorge oder in Vorfreude? Oder sind wir trüb in der Routine des Alltags, in den Schmerzen von Krankheit versunken? Die Worte Jesu im Evangelium heute sind ein ziemlicher Weckruf! Dass wir wachsam und bereit sein sollen für die Ankunft Gottes in unserem Leben. Jesus ist damals vor 2.000 Jahren zur Welt gekommen, in Bethlehem, im von den Römern besetzten Land der Juden. …