Autor: Andreas

Friedenslichtreise 2019

Ich durfte am 26. November mit dabei sein als eine Delegation aus 26 Polikern und Wirtschaft mit  Landeshauptmann Stelzer und Viktoria die ausgewählt wurde das Friedenslicht in Bethlehem zu holen. Die Heilige Messe wurde in Bet Zahour am  Hirtenfeld der Pfarrkirche der katholischen Gemeinde gefeiert. Diese Begegnung hat mich berührt, da Österreich als Beitrag für Frieden dieses Licht nicht nur in Österreich verteilt, sondern von Österreich aus in Europa und bis nach Nord Amerika verteilt wird durch freiwillige Helfer die sich aufmachen dieses Licht hinauszutragen in alle Welt. So bete ich das wir Christen im wahrsten Sinne Lichtträger werden und wo immer wir sind durch unseren Glauben an Jesus Christus. Und unsere Art zu leben die Jesus Christus gleich ist wollen wir Zeugnis geben für Wahrheit und Menschlichkeit im Miteinander. Sr. Juliana Baldinger NDS Ein Karem

Weihnachtsgrüsse aus Ein Karem 2019

Die Kongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“ wünscht allen in der Adventszeit und zu Weihnachten eine Zeit der Mitmenschlichkeit, der Besinnlichkeit und der Nächstenliebe. Hilf mit hier und heute, das „Reich Gottes“ zu verwirklichen in dem Du Dich in der Welt von heute mit der ganzen Liebe Deines Herzens für Wahrheit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzt! Möchtest du wie Abraham einen Schritt ins Unbekannte wagen? Du könntest – von Gott – zu einem einzigartigen Weg innerhalb der Kirche gerufen werden! Das Leben als Ordensschwester in der Kongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“ ist der „Ort“, wo jede von uns ihre Antwort auf den Ruf Jesu, ihre Beziehung zu ihm sichtbar lebt. Wir leben in Hoffnung, Liebe und Wahrheit, in Gemeinschaft mit anderen und in der Welt von heute. Wir leben in Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und erinnern die Kirche daran, daß das Christentum von seinem Ursprung bis zur zukünftigen Vollendung mit dem jüdischen Volk auf geheimnisvolle Weise verbunden ist. Unser Verständnis eines religiösen Lebens bedeutet, in einer Haltung des Dienens, unsere Hoffnung, Liebe …

Ein Kindergarten als Lebenshilfe!

Mein Besuch in Gaza im Oktober Diesmal konzentrierten wir uns auf den Besuch von zwei Kindergärten in der Umgebung von Gaza-Stadt sowie einigen Familien, denen wir ihre monatlichen Essensbeutel mitgebracht haben. Der erste Kindergarten, den wir besucht haben, ist sehr einfach und hatte wenig Möglichkeiten. Das Gebäude ist alt und klein. Es gibt wenig Spielzeug oder Material für die Kinder, aber die Zimmer wo unterrichtet wird sind alle sehr sauber und auch die Kinder waren alle sauber. Ihr Verhalten war Beispiel gebend. Die Kinder bekommen während der 6 Tage Unterricht eine Mahlzeit und für viel Kinder das ist die einzige Mahlzeit des Tages. Es gibt ungefähr 100 Kinder, die während unseres Besuchs ihre Mahlzeit erhalten haben, die Bilder sprechen für sich. Ich habe noch nie Kinder gesehen, die mit so viel Respekt und Würde ihr Essen essen. So konnte man während des Essens kein Wort hören. Selbst als die Mahlzeit verteilt wurde, wartete jedes Kind geduldig die Mahlzeit zu bekommen, und es scheint mir, als würden die Kinder in einer meditativen Art ihre Mahlzeit essen …

Das Kreuz ohne Furcht tragen

In dem nachstehenden Gespräch erklärt der koptische Bischof Thomas, warum die Idee des Märtyrertums viele Antworten für das Leben im 21. Jahrhundert bietet. © Albin Hillert/ÖRK Von Katja Buck* Die brutalen Angriffe auf zwei Kirchen in Alexandria und Tanta am Palmsonntag mit mehr als 40 Opfern sind nicht die ersten Anschläge auf Menschen christlichen Glaubens in Ägypten. Im Januar hat der so genannte Islamische Staat koptischen Christinnen und Christen den Krieg erklärt und acht von ihnen ermordet. Im Dezember 2016 wurden bei einer Explosion in einer koptischen Kirche in Kairo 30 Menschen getötet. Wie soll man mit dieser konstanten Bedrohung umgehen? Und was soll man dem Hass entgegensetzen, der zwischen der christlichen und muslimischen Glaubensgemeinschaft wächst? Die koptische Kirche hat darauf seit 2000 Jahren eine Antwort: das Märtyrertum, eine in den meisten Teilen der Welt längst vergessene Idee. In dem nachstehenden Gespräch erklärt der koptische Bischof Thomas, warum dieses Konzept des Märtyrertums auch im 21. Jahrhundert noch viele Antworten bereit hält. Das Thema Märtyrertum wurde im Februar 2015 wieder aktuell, als 21 junge Kopten vom …

„Eine Kirche, die in sich ruhte, beginge Verrat“

Acht Jahre stand der Jesuitenpater David Neuhaus (55) als Patriarchalvikar an der Spitze der hebräischsprachigen Katholiken in Israel und leitete die Migrantenseelsorge. Mitte August trat er von seinem Amt zurück. Im Interview der Tagespost zieht der Jesuit mit südafrikanisch-jüdischen Wurzeln Bilanz. Pater Neuhaus, Ihr Engagement in der hebräischsprachigen Gemeinde geht weiter zurück als Ihre Ernennung zum Patriarchalvikar im Jahr 2009… Ich war zwölf Jahre in Vollzeit in der Gemeinde tätig, die sich in zwei Abschnitte gliedern: 2005 bis 2008 als Assistent des damals ernannten Patriarchalvikars Pierbattista Pizzaballa. Im September 2008 ernannte Patriarch Fouad Twal mich zum Koordinator der hebräischsprachigen Gemeinde und im März 2009 zum Patriarchalvikar. Ein Jahr später übernahm ich zusätzlich die Verantwortung für die Migrantenpastoral, ein Amt, das bis dahin nicht existierte. In welchem Zustand haben Sie 2005 die Gemeinde übernommen? Das Amt des Patriarchalvikars für die hebräischsprachigen Katholiken wurde 1990 eingerichtet, 2003 definierte der Heilige Stuhl seinen Sonderstatus. Mit mir war erstmals eine Person in Vollzeit für die Gemeinde beschäftigt, die zu der Zeit nicht sehr lebendig war. Patriarchalvikar Pizzaballa und ich …