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Was gibt’s Neues? Berichte über verschiedene Ereignisse die uns bewegen und betreffen.

Die Galiläische Identität Jesus von Nazaret

NAZARET Der Name “Nazaret” als kleine Stadt, als Wohnraum, ist nirgends in den alttestamentlichen Schriften zu finden. Und in archäologischen Funden erscheint der Name erst im 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Wir werden die galiläische Identität Jesu nach den Evangelien erkunden und uns dann mit dem Namen und der Stadt Nazaret beschäftigen. Schließlich werden wir den Stamm Sebulon anschauen, in dessen Gebiet Nazaret liegt. Wir werden sehen, dass der größte Teil des Lebens Jesu in Galiläa verbracht wurde. Er ging hinauf nach Jerusalem, um seine Passion zu erleiden und von den Toten aufzuerstehen. Er wird seine Jünger zusammen mit den Frauen nach Galiläa zurückschicken, um sie in die Welt zu senden. 1) Die galiläische Identität Jesu von Nazaret Das Evangelium nach Matthäus Mt 2:21-23: Josef stand auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und …

Jesus von Nazareth

Niemand zweifelt daran, dass Jesus von Nazareth im römisch besetzten Land Israel (Mat 2, 20 “Als Herodes gestorben war, da erschien dem Josef in Ägypten ein Engel……nimm das Kind und seine Mutter und zieh in das Land Israel… “) zwischen den Jahren 6 BC-33 n. Chr. lebte, und dass seine Mutter Jüdin war. Somit lebte die kleine Familie nach der Tora: Gal 4,4. Laut jüdischer Tradition wird in einer gültigen Ehe das Kind nach dem Status des Vaters benannt; in einer Mischehe erhält das Kind den Status seiner Mutter. Im Neuen Testament (NT) wird die Identität Jesu von seinem Vater her definiert: „Ist das nicht Josephs Sohn?“ (Joh 6,42), oder durch seine geographische Herkunft: der Galiläer Jesus von Nazareth, der Sohn Josephs (Joh 1, 45). Sein Leben. Wie Jesus lebte, wissen wir aus der Literatur über seine Zeit und über ihn. Auch aus dem NT kennen wir historisch nachweisbare Teile seines Lebens, wie der Hinweis auf seine Geburt, sein Leben in Nazareth, seine Kreuzigung durch die Römer und die Behauptung der Jünger, er sei von …

Bethlehem in Judäa und Bethlehem in Galiläa

Bei dieser Halskette werden wir die drei Teile des Bundes verwenden, die in der Torah, den Propheten und den übrigen Heiligen Schriften der jüdischen Bibel zu finden sind. Diese drei Teile zeigen gut die Einheit und die Treue Gottes zum Bund mit dem Volke Gottes. In unserer Halskette haben wir die verschiedenen Stadien der Geschichte Israels: In der Genesis aus der Torah, die Zeit der Patriarchen; in den früheren Propheten: mit Josua die Verteilung des Landes, bei den Richtern die erste Besiedelung, in den Samuelbüchern das Königtum Davids, und bei den späteren Propheten: Micha wurde vor dem Babylonischen Exil geschrieben, Jeremia während des Exils. In den Heiligen Schriften: Nehemia und Esra, Bücher, die nach dem Exil geschrieben wurden, und das Buch Ruth, das die Grundlage für die Genealogie Davids gibt, von dem der Messias kommen wird. Der heidnische Hintergrund der Stadt Bethlehem in Judäa zeigt, wie Gott die Geschichte des Bundes in eine heidnische Kultur inkulturieren kann: Bethlehem, Haus des Brotes, לחם, oder Haus des Fleisches und auch Haus des Krieges (da das Wort für …

Nazareth

Der Name “Nazaret” als kleine Stadt, als Wohnraum, ist nirgends in den alttestamentlichen Schriften zu finden. Und in archäologischen Funden erscheint der Name erst im 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Wir werden die galiläische Identität Jesu nach den Evangelien erkunden und uns dann mit dem Namen und der Stadt Nazaret beschäftigen. Schließlich werden wir den Stamm Sebulon anschauen, in dessen Gebiet Nazaret liegt. Wir werden sehen, dass der größte Teil des Lebens Jesu in Galiläa verbracht wurde. Er ging hinauf nach Jerusalem, um seine Passion zu erleiden und von den Toten aufzuerstehen. Er wird seine Jünger zusammen mit den Frauen nach Galiläa zurückschicken, um sie in die Welt zu senden. 1) Die galiläische Identität Jesu von Nazaret Das Evangelium nach Matthäus Mt 2:21-23: Josef stand auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ …

Bericht aus Ein Karem – COVID19

Wie geht es uns in Ein Karem? Seid Montag den 9. März ist unser Hause sowohl für Besucher die im Garten spazieren gehen wollen als auch für Gäste und Gruppen die übernachten wollen, geschlossen. Wir haben uns von 9. März bis 12. März vorbereitet. Wir machten extra Einkäufe, haben Zimmer vorbereitet für die Schwestern die von England und Frankreich zurückkommen sollten, damit sie in Quarantäne gehen können. In der Zwischenzeit gab es Regelungen die es nicht mehr erlauben, daß diese Schwestern aus Ländern wie England, Kanada und Frankreich einreisen können. So sitzen einige Schwestern in England und Kanada fest. Trotzdem haben wir hier im Kloster zwei Mitglieder unserer Gemeinschaften in Quarantäne, eine Schwester die noch vor dem Einreiseverbot von England kam und einen Bruder der von Brasilien zurückkam. Auch in Krisen wie diesen nimmt das Leben seinen täglichen Gang. Unser Morgengebet beten wir zusammen in unserer Kapelle an dem sich alle beteiligen die nicht in Quarantäne sind. Messe feiern wir, jeder für sich entweder via youtube oder um 8 Uhr mit dem Papst via Vatikan …

Lichter der Hoffnung

Aktion „Lichter der Hoffnung“ Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen sind eingeladen, ab Samstag, 21. März 2020 täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vaterunser zu beten, jenes Gebet, das allen ChristInnen unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit gemeinsam ist. Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Alle oberösterreichischen Pfarren werden gebeten, täglich um 20 Uhr die Glocken der Pfarrkirchen zu läuten, um zum Gebet einzuladen.

Friedenslichtreise 2019

Ich durfte am 26. November mit dabei sein als eine Delegation aus 26 Polikern und Wirtschaft mit  Landeshauptmann Stelzer und Viktoria die ausgewählt wurde das Friedenslicht in Bethlehem zu holen. Die Heilige Messe wurde in Bet Zahour am  Hirtenfeld der Pfarrkirche der katholischen Gemeinde gefeiert. Diese Begegnung hat mich berührt, da Österreich als Beitrag für Frieden dieses Licht nicht nur in Österreich verteilt, sondern von Österreich aus in Europa und bis nach Nord Amerika verteilt wird durch freiwillige Helfer die sich aufmachen dieses Licht hinauszutragen in alle Welt. So bete ich das wir Christen im wahrsten Sinne Lichtträger werden und wo immer wir sind durch unseren Glauben an Jesus Christus. Und unsere Art zu leben die Jesus Christus gleich ist wollen wir Zeugnis geben für Wahrheit und Menschlichkeit im Miteinander. Sr. Juliana Baldinger NDS Ein Karem