Alle Artikel in: Neuigkeiten

Was gibt’s Neues? Berichte über verschiedene Ereignisse die uns bewegen und betreffen.

Weihnachtsgrüsse aus Ein Karem 2019

Die Kongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“ wünscht allen in der Adventszeit und zu Weihnachten eine Zeit der Mitmenschlichkeit, der Besinnlichkeit und der Nächstenliebe. Hilf mit hier und heute, das „Reich Gottes“ zu verwirklichen in dem Du Dich in der Welt von heute mit der ganzen Liebe Deines Herzens für Wahrheit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzt! Möchtest du wie Abraham einen Schritt ins Unbekannte wagen? Du könntest – von Gott – zu einem einzigartigen Weg innerhalb der Kirche gerufen werden! Das Leben als Ordensschwester in der Kongregation „Unsere Liebe Frau von Sion“ ist der „Ort“, wo jede von uns ihre Antwort auf den Ruf Jesu, ihre Beziehung zu ihm sichtbar lebt. Wir leben in Hoffnung, Liebe und Wahrheit, in Gemeinschaft mit anderen und in der Welt von heute. Wir leben in Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und erinnern die Kirche daran, daß das Christentum von seinem Ursprung bis zur zukünftigen Vollendung mit dem jüdischen Volk auf geheimnisvolle Weise verbunden ist. Unser Verständnis eines religiösen Lebens bedeutet, in einer Haltung des Dienens, unsere Hoffnung, Liebe …

Brief aus St. Johannes in Montana, 12/2018

Liebe Brüder und Schwestern, Nachrichten über den Nationalismus und seine Angst for Unterschieden oder 18 NGOs, die Pakistan verlassen mussten, weil Pakistan jetzt strenger gegen Christen und säkulare Hilfsorganisationen handelt. Antisemitische Haßdelikte in Kanada haben um 60% zugenommen, mit 360 berichteten Vorkommnissen im Jahre 2017. All diese Realitäten können das Licht nicht daran hindern zu leuchten. Wir haben mit Anne Catherine das Chanukka fest und Weihnachten studiert und haben gelernt, dass Chanukka und Purim die beiden kleineren Feste im Judentum sind, und dass beide von Verfolgung sprechen. Das Purimfest denkt daran, dass die exilierten Israeliten schlecht behandelt wurden in einer Bemühung, sie auszurotten. Dies fand statt durch ein Dekret, das vom bösen Haman, dem Berater des Königs Ahasuerus, ausging (von Letzterem wird angenommen, er sei Xerxes I oder Artaxerxes I von Persien). Dabei war es das Ziel, das leibliche Volk Israel zu zerstören. Purim ist der Moment, in dem die Verfolgten sich rächen, sodass der Verfolger zum Verfolgten wird. Am Chanukka fest wird daran gedacht, dass die Griechen die Seele des Volkes Israel töten wollten. …

Ein Kindergarten als Lebenshilfe!

Mein Besuch in Gaza im Oktober Diesmal konzentrierten wir uns auf den Besuch von zwei Kindergärten in der Umgebung von Gaza-Stadt sowie einigen Familien, denen wir ihre monatlichen Essensbeutel mitgebracht haben. Der erste Kindergarten, den wir besucht haben, ist sehr einfach und hatte wenig Möglichkeiten. Das Gebäude ist alt und klein. Es gibt wenig Spielzeug oder Material für die Kinder, aber die Zimmer wo unterrichtet wird sind alle sehr sauber und auch die Kinder waren alle sauber. Ihr Verhalten war Beispiel gebend. Die Kinder bekommen während der 6 Tage Unterricht eine Mahlzeit und für viel Kinder das ist die einzige Mahlzeit des Tages. Es gibt ungefähr 100 Kinder, die während unseres Besuchs ihre Mahlzeit erhalten haben, die Bilder sprechen für sich. Ich habe noch nie Kinder gesehen, die mit so viel Respekt und Würde ihr Essen essen. So konnte man während des Essens kein Wort hören. Selbst als die Mahlzeit verteilt wurde, wartete jedes Kind geduldig die Mahlzeit zu bekommen, und es scheint mir, als würden die Kinder in einer meditativen Art ihre Mahlzeit essen …

Wie Muslime ueber Christen denken!

Ich glaube, es ist ein Unterschied zwischen der islamischen Religion selbst und dem religiösen Leben im Alltag, wie Muslims es von ihren Eltern mitbekommen haben. Muslime, die ihren Glauben von den Eltern mitbekommen haben, sollten die grundlegenden Lehren unseres Propheten suchen und studieren. Das erste Wort in unserm Buch heißt „Lies im Namen des Herrn“. In unserer modernen Welt sind Moslems und Christen in ihrem Leben laufend in Kontakt miteinander. Sie haben sich miteinander entwickelt, sie haben eine gemeinsame Geschichte und eine gemeinsame Zivilisation: jetzt und in Zukunft. Wir suchen beide eine Möglichkeit, wie wir einander verstehen können in den Bereichen von Frieden und Gerechtigkeit. Aber in der moslemischen Welt gibt es keine Menschenrechte, keine Redefreiheit. Und die große Zahl ungebildeter Menschen ist ein großes Hindernis! Durch Dialog, durch Geduld und durch Respektieren der Unterschiede könnten wir Frieden zwischen den Religionen erreichen und so unserer Welt zu einem friedlicheren Dasein verhelfen. In unserm Leben sind die Propheten unsere Vorbilder: sie haben uns ihre Botschaften hinterlassen, mit allen Schwierigkeiten. Für Moslems war Jesus stets das gute, …

„Eine Kirche, die in sich ruhte, beginge Verrat“

Acht Jahre stand der Jesuitenpater David Neuhaus (55) als Patriarchalvikar an der Spitze der hebräischsprachigen Katholiken in Israel und leitete die Migrantenseelsorge. Mitte August trat er von seinem Amt zurück. Im Interview der Tagespost zieht der Jesuit mit südafrikanisch-jüdischen Wurzeln Bilanz. Pater Neuhaus, Ihr Engagement in der hebräischsprachigen Gemeinde geht weiter zurück als Ihre Ernennung zum Patriarchalvikar im Jahr 2009… Ich war zwölf Jahre in Vollzeit in der Gemeinde tätig, die sich in zwei Abschnitte gliedern: 2005 bis 2008 als Assistent des damals ernannten Patriarchalvikars Pierbattista Pizzaballa. Im September 2008 ernannte Patriarch Fouad Twal mich zum Koordinator der hebräischsprachigen Gemeinde und im März 2009 zum Patriarchalvikar. Ein Jahr später übernahm ich zusätzlich die Verantwortung für die Migrantenpastoral, ein Amt, das bis dahin nicht existierte. In welchem Zustand haben Sie 2005 die Gemeinde übernommen? Das Amt des Patriarchalvikars für die hebräischsprachigen Katholiken wurde 1990 eingerichtet, 2003 definierte der Heilige Stuhl seinen Sonderstatus. Mit mir war erstmals eine Person in Vollzeit für die Gemeinde beschäftigt, die zu der Zeit nicht sehr lebendig war. Patriarchalvikar Pizzaballa und ich …

Maryam im Koran

Maria, in Arabischer wie Hebräischer Sprache Maryam genannt, wird als einzige Frau im Koran namentlich erwähnt. Maria bekommt ihre Bedeutung im Koran durch die Geburt Isa: „Christus der Sohn Marias“ in Sure, 5,75 und „der Christus Isa, der Sohn Marias“ in Sure 4,171 und „das ist Isa, der Sohn Marias“ in Sure 19,34. Schon vor der islamischen Zeit genoss Maria-Maryam die Mutter Isas in der arabischen Welt hohes Ansehen. „Und als Gott sprach: „Oh Isa Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern…“ Sure 5, 116 Wird im Koran Maria der Mutter Isas mit dieser Aussage eine göttliche Verehrung zugesprochen? Eine Legende erzählt, dass es in der Kabba ein Wandbild von ihr mit dem Kind gegeben hat und der Prophet Mohammed soll dessen Zerstörung verhindert haben. In Sure 5, 75 „seine Mutter ist eine Wahrhaftige“ wird Maria besonders ausgezeichnet. Die Sure 19 heißt „Maria-Maryam“ und hat 98 Verse. Sie gehört in die Mekka Zeit (um das Jahr 615) also in jene Anfängerzeit in …