Monate: Juni 2015

Schawuot

Schawuot ist das zweite Pilgerfest. Es kommt nach Pessach  (vgl. Ex 23,14-17; Dt 16, 1-17). Diese Pilger Festivals haben mehrere Merkmale gemeinsam vor allem: Das Pilgern nach Jerusalem hinauf, zum Tempel. In der gleichen Zeit ist es ein landwirtschaftliche Ereignis und ein historischer Augenblick der Heilsgeschichte. Ein Ausdruck der Freude ist den beiden Veranstaltungen in Singen der Psalmen Hallel (113-118) eine Gemeinsamkeit. Diese Feste waren die ersten Kanaan Festivals, die von Israel angenommen, dann bezogen auf den Einen Gott, zu Wallfahrtsfesten  zu dem einen Tempel wurden: Und In einer dritten Stufe wurden sie zu einen event auf die  Heilsgeschichte bezogen. Schawuot kommt 7 Wochen nach Pessach, (vgl. Dt 16,9; Lev 23,15-16), auch 5o Tage, als Erfüllung von Pessach. Die Gabe der Tora wird von der jüdischen Tradition als eine innere und Vertiefung der Freiheit, die der Herr in dem Auszug aus Ägypten gegeben gesehen. „Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen (vgl. Ex 4,23; 5,1,3; 7,16,26; 8,16,23; 9,13; 10,3) In den ersten Jahrhunderten, wurde dieses Agrar Fest Schawuot mit der Gabe der Tora verbunden, …

Frühstück als Herausforderung

Aus drei Kontinenten und vier Ländern stammen die sechs jungen Frauen, die in den Orden der Sionsschwestern eingetreten sind. Sr. Juliana Baldinger hat sie als Noviziatsleiterin nun ein Jahr lang begleitet. Die unterschiedliche Herkunft war für alle eine enorme Herausforderung. Die Ordensausbildung im Land der Bibel machen zu können, ist für die sechs Novizinnen der Sionsschwestern eine besondere Chance. Noviziatsleiterin Sr. Juliana Baldinger (Vierte von rechts) ist mit den jungen Frauen viel im Land unterwegs. Das Problem begann schon beim Frühstück: Die eine wollte Fisch und Reis, die andere Tortillas und die Dritte Brot. Nach einem Jahr gemeinsamen Lebens kann Sr. Juliana Baldinger herzhaft lachen. Aber es war schon harte Arbeit, eine Basis dafür zu finden. Sr. Julianas Orden, die Schwestern „Unserer Lieben Frau von Sion“, hat beschlossen, weltweit nur mehr ein einziges Noviziat zu führen – und zwar in Ein Kerem bei Jerusalem. 2014 war der Start, Sr. Juliana, die davor 20 Jahre in Ägypten tätig war, wurde zur Novizenmeisterin des Ordens ernannt. Die jüdischen Wurzeln Die Wahl des Ausbildungsortes hat mit der Geschichte …