Jahr: 2017

Weihnachtszene

Die Inkarnation Menschwerdung geschah an einem bestimmten Ort (in Judäa, der Stadt Bethlehem) unter einem bestimmten Volk (dem Volk Israel) und in einer bestimmten Zeit der Geschichte. (In der das Land Israel von der Weltmacht Rom regiert wurde). Einige Jahre zuvor war das Land Israel von der Weltmacht des Hellenistischen Reiches regiert worden. Die Machkabbäer Bücher erzählen uns von den Einschränkungen die diese Weltmacht mit sich brachte, nicht gemäß der Tora leben zu können, zu dürfen. Vor dieser Geschichte war das Land Israel geteilt in zwei Königreiche, Israel und Judäa und wurde von den Babyloniern eingenommen, und es waren die Propheten, die dem Volk Israel Trost und Herausforderung gaben, um die Verheißung Gottes zu verstehen. Familiäre Schwierigkeiten und Hungersnot brachten Israel, die Nachkommen Jakobs, nach Ägypten hinab, den es gab eine Große Hungersnot. Die religiöse Erfahrung eines rettenden Gottes machte es zu einem Volk unter der Führung Moses, der ihnen auf dem Berg Sinai die Tora, das Wort Gottes, gab. Wieder zuvor kam Abraham in das Verheißene Land aber kurz darauf kam eine große Hungersnot …

Id al-Adha

Das islamische Opferfest ist neben dem Ramadanfest Id-Al-Fitr das bedeutendste Fest der islamischen Welt und wird am 10. Tag des Wallfahrtsmonats, am Ende der Hadsch (Wallfaht), begangen. Das Schlachtopferfest wird auch großes Fest genannt, im Gegensatz zum kleinen Fest am Ende des Ramadan. Auf Arabisch nennt man es Id al-Adha. Beim Opferfest wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn der im Koran nicht mit Namen erwähnt wird zu opfern. Sowohl Isaak als auch Ismail haben im Islam eine große Bedeutung. Nach Koran 6, 84-87 gilt Isaak als Stammvater vieler Propheten und Gottesgesandten, während Ismail als Stammvater des Propheten Muhammad angesehen wird. Als Allah (Gott) seine Bereitschaft und sein Gottvertrauen sah, gebot er ihm Einhalt und Ibrahim und Ismail opferten daraufhin voller Dankbarkeit im Kreis von Freunden und Bedürftigen einen Widder. Die Geschichte wird im Koran in Sura 37,99-113 erzählt. Ihr biblisches Pendant ist die Erzählung von der Bindung Isaaks in Gen,22,1-19 zu lesen.

Tish baAv

Tish baAv das Fest wo das ganze jüdische Volk in Trauer ist. Der erste Tempel wurde zerstört den ein Verhalten von Sünde, Unmoral, Blutvergießen und Götzendienst wurde gelebt. Der zweite Tempel wurde zerstört den Haß und die bösen Zunge (klatschen) fand gehör. Von Tish baAv geht eine Einladung auf die gesamte Menschheit aus, diese zerbrochene Welt zu flicken(Tiqum Olam). Das Buch der Klagelieder  wird während diesen Memorial Tag gelesen um an die Zerstörung des Tempel zu erinnern und  um Hoffnung für die Welt die repariert werden muss zu geben.

Islam und Ramadan

Der Islam ist auch Zivilisation und nicht nur Religion. Der Islam ist direkt in Glauben und im Credo mit dem Propheten Mohamed verbunden. Der Islam wurde in einen Teil der Welt geboren der sehr abgelegen und nur durch Handelsreisende in Kontakt mit der restlichen Welt war. Der Islam entstand in der Stadt nicht in der Wüste. Mekka lag im Schnittpunkt mehrerer Karawanenstraßen. Der Islam hat Reformcharakter, das Neue ist zugleich das Alte. Der Islam erhebt den Anspruch die wahre Religion zu sein. Der Prophet war ein sesshafter Kaufmann. Das Fundament des Islamischen Glaubens ist die Einzigkeit und Unvergleichbarkeit Gottes. Und somit schließt er jegliche Beziehung in Gott auch durch diese strikte Ablehnung jeglicher Vermittler Theologie aus. Der Koran als mündliche Verkündigung an eine wachsende und sich wandelnde Gemeinde ist ein Blick der in traditionellen islamischen Kreisen verpönt ist. Obwohl der Koran in gewisser weise an das Denken und die religiöse Praxis seiner Zeit sich anschließt. „Im Buch Gottes ist die Kunde vom dem was vor euch war“ soll der Prophet Mohammed gesagt haben „die Nachricht …

Ostern 2017 in Hofheim

Jetzt sind wir (Sr. Mechthild, Sr. Anna, Sr. Clemens-Maria) schon ein gutes halbes Jahr hier in Hofheim am Taunus, in einem Haus der Schwestern vom Guten Hirten. Eins wird uns mit jedem Tag klar: „Wie vergeht die Zeit so schnell!“ „Wie es uns so geht?“ – „Ausgezeichnet!“ Jede von uns hat ein Zimmer, ihren eigenen Lebensraum. Hinzukommt noch ein Gemeinschaftsraum. So können wir leichter, jede für sich und auch als Gemeinschaft, unsere Individualität erfahren und einbringen. Unser Wohnraum, mit Balkon, öffnet sich nach Osten. Herrliche Sonnenaufgänge am frühen Morgen lassen uns immer wieder unsere Tage mit Licht und Staunen beginnen. Noch haben wir gute Sicht durch einige Baumreihen hindurch und damit die Möglichkeit, den Ort Hofheim, aber auch die Nähe des Rhein-Main-Flughafens zu erspüren. Doch mit fortschreitenden Frühling ist es, als ziehe eine unsichtbare Hand einen Vorhang zu. Häuserdächer verschwinden langsam und Start- und Landebahnen sind nur noch durch sehr begrenzten Fluglärm zu bestimmen. Doch hin und wieder blitzen immer noch gelbe und rote Lichter von den Flugzeugen durch das dichter werdende Laub. Morgens sitzen wir …

Leben in Fülle bis zum Schluß

Wenn man die neue Wohnebene 1 im Maria-Droste-Haus betritt, erwartet einen ein lichtdurchfluteter, großzügiger Raum mit Holzfußboden und Küchenzeile. Freundlich gestaltete Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Dieser Gemeinschaftsraum ist das Herzstück der ersten bezugsfertigen „Christlichen, selbstbestimmten und ambulant betreuten Wohngemeinschaft“ der Schwestern vom Guten Hirten in der Schlossstraße 115. „Wir sind stolz, ein solches Pilotprojekt in Hessen auf den Weg gebracht zu haben“, sagt Konventsleiterin Schwester Gudula Busch. Nachdem das Altenheim der Ordensschwestern im Maria-Droste-Haus finanziell nicht mehr tragbar war, hatte man nach einer innovativen Lösung gesucht (die HOFHEIMER ZEITUNG berichtete). Diese sollte den Bewohnern eine Möglichkeit bieten, ihre Ressourcen einzubringen. „Wir möchten nicht vor uns hinvegetieren, weil wir nicht gefordert werden. Unser Motto ist: Leben in Fülle bis zum Schluss“, so Schwester Gudula weiter. Noch sind Wohnungen frei Seit Januar sind sieben Firmen damit beschäftigt, die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen. Für das Entstehen des Gemeinschaftsraumes mussten beispielsweise mehrere Wände herausgerissen und Fundamente im Keller verstärkt werden. Das Dachgeschoss ist ebenfalls bereits nahezu so weit, Mitte Mai wird die dritte Wohnebene fertig, dann wird der …