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Bericht aus Ein Karem – COVID19

Sr. Juliana berichtet aus dem Kloster der Sionsschwestern in Ein Karem bei Jerusalem

Wie geht es uns in Ein Karem? Seid Montag den 9. März ist unser Hause sowohl für Besucher die im Garten spazieren gehen wollen als auch für Gäste und Gruppen die übernachten wollen, geschlossen.

Wir haben uns von 9. März bis 12. März vorbereitet. Wir machten extra Einkäufe, haben Zimmer vorbereitet für die Schwestern die von England und Frankreich zurückkommen sollten, damit sie in Quarantäne gehen können. In der Zwischenzeit gab es Regelungen die es nicht mehr erlauben, daß diese Schwestern aus Ländern wie England, Kanada und Frankreich einreisen können. So sitzen einige Schwestern in England und Kanada fest.

Trotzdem haben wir hier im Kloster zwei Mitglieder unserer Gemeinschaften in Quarantäne, eine Schwester die noch vor dem Einreiseverbot von England kam und einen Bruder der von Brasilien zurückkam.

Auch in Krisen wie diesen nimmt das Leben seinen täglichen Gang. Unser Morgengebet beten wir zusammen in unserer Kapelle an dem sich alle beteiligen die nicht in Quarantäne sind. Messe feiern wir, jeder für sich entweder via youtube oder um 8 Uhr mit dem Papst via Vatikan News, so wie ich oder mit Mission um 12 Uhr mittags. Es gibt auch Angebote über das Lateinische Patriarchat von Jerusalem für gemeinsames Beten zu bestimmten Zeiten und Anliegen.

Da ich momentan einen Ulpan (Hebräisch Unterricht) besuche, wurde der Unterricht via Internet umgestellt. Die Lehrer unterrichten von zu Hause aus, was auch nicht unbedingt einfach ist, da ja die Kinder der Lehrer oder Lehrerinnen auch zuhause sind. Die Mehrheit der Israelis lebt in zwei und drei Zimmer Wohnungen. Mit durchschnittlich drei Kindern 24 Stunden zusammen sein macht das Leben nicht unbedingt einfach. Arbeit und Haushalt, Kindererziehung und Schule nun auf engsten Raum. Meine Lehrerin hat vier Kinder und eine drei Zimmer Wohnung und trotzdem erlebe ich Hingabe und Einsatz in der Vorbereitung des Materials via Internet, was für meine Lehrerin ja auch neu ist wie auch für uns alle. Alle versuchen das Beste daraus zu machen um den Studierenden die Möglichkeit des Lernen nicht zu entziehen.

Wir leben in einem Kloster mit Garten und innerhalb des Klosters können wir uns frei bewegen. Da alle Gruppen abgesagt haben oder absagen mussten haben wir alle Vorräte für uns und so keine Notwendigkeit für die nächsten zwei Wochen hinauszugehen. Wir hoffen das mit Pessach Ende, bzw. Ostern oder zumindest danach wieder alle Ausgangssperren aufgehoben werden.

In solchen Momenten denken wir nicht daran das Land zu verlassen. Auch wenn die meisten von uns nicht aus Israel stammen, zittern und hoffen mit den Einheimischen. Wir beten, dass alle diese Krise, (da ja jede Krise auch ein Chance ist) gut überstehen und versuchen Helfer zu sein wo möglich, wenn auch momentan nur via Internet, Telefone. Indem wir Mut zusprechen und uns gegenseitig via Internet besuchen und austauschen.

Liebe Grüsse und Gottes Segen wünschend,
Sr. Juliana